Archive for September, 2008

Baugrundgutachten + Hausanschluss

Montag, September 29th, 2008

Danke für die bisherigen Hinweise in meinem vorherigen Blog-Eintrag. Auf Grund dessen haben wir nun auch Nägel mit Köpfen gemacht und die Baugrunduntersuchung heute über die Fa. gagv in Auftrag gegeben. Sicher ist sicher und wir wissen einfach im Vorfeld was auf uns zukommen mag.

Heute habe ich auch noch bei E.O.N. Bayern angerufen und mich nach dem Hausanschlusstyp (Einzel- oder Mehrspartenanschluss) erkundigt. I.d.R. wird der Mehrspartenanschluss durchgeführt und E.O.N. setzt sich dann mit der Telekom und Kabelanbieter in Verbindung um das zu regeln. Der Mehrpreis für einen Mehrspartenanschluss beträgt ca. 160,-EUR netto. Ich habe mir zwar nicht erklären lassen warum gerade der Mehrspartenanschluss auch mehr kostet, kann es mir aber auch selbst nicht erläutern, zumal ja auch nur eine Kernbohrung durchgeführt werden muss und nicht mehrere. Naja, der Mehrpreis ist verschmerzbar und es sieht halt einfach schöner aus…

Baugrundgutachten

Freitag, September 26th, 2008

Ein „Hallo“ an die übrigen Bauherren da draußen. Wir sind kurz davor ein Baugrundgutachten in Auftrag zu geben, so wie es uns von FingerHaus auch empfohlen wird. Wir haben nun mit unserem Straßen-gegenüber-Nachbar auch schon gesprochen und der hat eine weiße Wanne gebaut. Auf Grund dessen werden wir wohl in jedem Fall das Gutachten machen lassen.

Finger hat dazu ja u.a. die Firma gagv (Gesellschaft für angewandte Geologie und Vermessung mbH) aus Hann. Münden als Partner im Einsatz. Unsere Architektin hat uns das „Tabellarische Baugrundachten mit 2 Rammkernsondierungen á 5m in den Bodenklassen 1 bis 4“ empfohlen. Das kostet 450,-EUR netto (inkl. An- und Abfahrt) und ist nach dem normalen Versickerungsgutachten das günstigste.

Hat jemand bereits weitere Erfahrungen oder evtl. auch andere Angebote eingeholt? Gibt es hier gravierende Preisunterschiede?

Gibt es dazu evtl. den einen oder anderen Tipp von anderen Bauherren?

Kann man über den Daumen gepeilt sagen wieviel Mehrpreis die Weiße Wanne bei der Fa. Partnerbau ausmacht? Nur damit wir wissen ob es jetzt eher an 2-3 Tausend sind oder eher 5-7 bzw. sogar noch mehr.

Vielen Dank schon mal!

Humusabtragung (Vollzug Denkmalschutz) durchgeführt

Freitag, September 26th, 2008

Heute um 7 Uhr haben wir bzw. der Bagger unter Beaufsichtigung eines Archäologen begonnen den Humus an den überbauten Flächen abzuschieben (unser Grundstück und gleich auch das anliegende meines Vaters).  Das ging eigentlich relativ flott, obwohl teilweise wirklich cm für cm abgeschoben wird. Da aber bei uns fast kein Humus vorhanden war, musste auch nicht wirklich viel abgetragen werden. Das meiste wurde durch das Gefälle schon weiter „runtergespült“.

Der zuerst anwesende Archäologe war eigentlich krank und ist nur schnell für jemanden eingesprungen. War dann auch nicht lange da und hat den ihm gut bekannten Baggerfahrer weiter abschieben lassen. Ca. um 10 Uhr kam dann ein anderer Kollege vom Denkmalschutz, da hatten wir ca. eine halbe Stunde vorher begonnen unser Grundstück anzupacken. Gegen 10.45 Uhr und einem weiteren fachkundigen Blick war dann alles soweit durch und wir konnten das Grundstück meines Vaters erst mal wieder zuschieben, da dort vorerst nicht gebaut werden wird.

Nun ist es amtlich ausgesprochen – der Denkmalschutz hat keine Einwände das wir mit dem Bau beginnen. schriftlich wird uns das die nächsten Wochen nachgereicht. Wenigstens ist das schon rum und nichts mehr zu befürchten. In dem Baugebiet gibt es wirklich ein paar Ecken wo schon so einiges gefunden wurde. Heute habe ich auch erfahren, dass das Gebiet zum Teil über 700 Jahre besiedeltes Gebiet war (ca. 700-1400 n.Chr.). Allgemein ist Kösching seit der Steinzeit(!!!) hinweg über die Bronzezeit, Kelten, Römer und dem Mittelalter besiedelt!

Hier noch Bilder:

Dort kommt das Haus hin
Dort kommt die Garage hin

Update zur Humusabtragung und Infos von FingerHaus

Dienstag, September 23rd, 2008

Am Freitag, 26.09.08 in der früh um 7 Uhr werden wir die Humusabtragung durchführen lassen.

Zwischenzeitlich hatte ich bei unserer Kundenberaterin nachgefragt ob das unterschriebene Planungsprotokoll angekommen ist und hatte auch gleich nach der weiteren Vorgehensweise gefragt.  Das Protokoll ist wohlbehalten gleich am 19.09. angekommen und wie es aussieht werden unsere Vorabzüge in der KW40/41 gezeichnet. Anhand dieser wird dann auch ein Preisupdate bei Partnerbau angefragt und uns eine gesamte Mehr-/Minderrechnung zusammengestellt.

Antrag auf Humusabtragung erteilt

Sonntag, September 21st, 2008

Heute ist die Bewilligung des Antrags in der Post gewesen. D.h. wir können den Humus am Grunstück unter Beaufsichtigung von Archäologen abtragen und begutachten lassen. Wir werden versuchen schnellstmöglichst einen Termin dafür zu bekommen.

Kostenrechnung Grundschuldeintragung Amtsgericht

Donnerstag, September 18th, 2008

Heute ist dann auch die Kostenrechnung von der Landesjustizkasse gekommen. Eigentlich ist es schon verrückt. Man lässt sich (mehr oder minder freiwillig) Schulden eintragen und zahlt dann auch noch einen Haufen Geld dafür. Hört sich ja fast an wie ein Teufelskreis.

Protokoll aus Planungsgespräch

Donnerstag, September 18th, 2008

Gestern ist uns das „Protokoll“ aus dem Planungsgespräch nochmal im Original und als Kopie zugesendet worden. Das Original mussten wir mit seinen insgesamt 27 Seiten, davon 4 Seiten Grundrisse (KG, EG, OG, Dach) und 1 Seite Lageplan in 1:250 unterschreiben und wieder zurück an FingerHaus senden. Dies haben wir auch gleich heute gemacht, nachdem wir noch kleine Änderungen im Kellergeschoss vorgenommen hatten.

Im Anschreiben steht, dass FingerHaus die Vorabzüge gerne erstellt, sobald die unterschriebenen Unterlagen eingegangen sind. Nun ja, dann heißt es jetzt erst mal wieder weiterwarten…

Hier schon mal die Grundrisse aus dem Planungsgespräch (Abbildungen sind alle so gerichtet, dass der Süden oben ist und Norden unten, um Verwechslungen auszuschließen).

KG

Kellergeschoss
EG

Erdgeschoss
OG

Obergeschoss

Das einzige was mir ein wenig Sorgen macht ist die LWZ, die wir auf Grund der Grunstückslage (weil der Raum im Nord-Westen als einziger evtl. später mal als Büro od. ähnliches genutzt werden könnte, da der Keller an dieser Stelle am weitesten rauskommt und somit einigermaßen Lichteinfall vorhanden ist) in den Süd-Osten legen mussten. D.h. zum einen hat die Luft-Wärmepumpe neben unserer Terasse und am Eingangsbereich ihre Zu- und Abluftschächte.

Hat damit schon jemand Erfahrung und kann sagen ob die geräuschtechnisch auffallen und wenn ja, wie stark? Könnte das irgendwie unangenehm werden?

Preisunterschiede + Innenausbau

Freitag, September 12th, 2008

Wir haben uns ja bereits ein paar Aufbemusterungspreise am Jubiläumswochenende geben lassen. Teilweise stimmen diese aber nicht mit Preisen überein, die wir entweder von der Architektin oder auch unserem Berater genannt bekommen haben überein. Letztendlich werden wir natürlich auf den günstigsten aller genannten bestehen, aber komisch finde ich es dennoch.  Hat sonst noch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Aufgefallen ist es uns z.B. bei den Dachuntersichten in deckenden Farben (Preisunterschied ca. 200 EUR) und beim Kamin „Unitherm“ (hier ca. 100 EUR).

Bzgl. Innenausbau haben wir uns ja entschieden bislang nur die Malerarbeiten selbst zu übernehmen. Hier existiert wirklich Einsparungspotential und der Aufwand ist verhältnismäßig gering, wenn man zu zweit oder dritt an die Arbeit geht. Die Bodenbeläge werden wir trotz vorwiegender Laminatverlegung (nur Diele und Küche erhalten Fließen) wohl von Fingerhaus erledigen lassen. Letztendlich werden wir uns aber auch das nochmal durch den Kopf gehen lassen. „Angst“ habe ich da nur bzgl. einer fachgerechten Verlegung auf Grund der Fußbodenheizung. Naja und die Arbeit beim Fließenverlegen muss ich mir nicht wirklich selbst antun. In unserer Kalkulation haben wir dies auch schon berücksichtig und die Fliesen selbst haben wir uns ja auch bereits in der Vorbemusterung ausgesucht und die entsprechen genau unseren Vorstellungen (ebenso der Laminat). Wie sehen das die anderen Bauherren so?

Wo wir uns aktuell noch andere Angebote einholen ist der Innentürbereich. Da uns die eine Glasschiebetür wirklich vom Hocker gehauen hat, wollte ich wissen was draußen dafür verlangt wird. Ein Angebot haben wir bereits erhalten – das wird schätzungsweise ca. 1.500 EUR niedriger liegen. Am Sonntag besuchen wir nun noch einen anderen Türenverkäufer (ist Sonntags immer Vormittags beratend tätig) und werden auch dort noch ein Angebot einfordern.

Aktuell läuft auf jeden Fall alles in Richtung „Innentüren-Selbstbeauftragung“. Mal sehen ob das Thema Bodenbeläge nicht auch noch rausfallen…

Küchplanung –> Update

Freitag, September 12th, 2008

Zwischenzeitlich gab es vor ein paar Tagen auch wieder einen Termin beim Küchenbauer. Der Plan steht soweit, es sind aber noch ein paar Änderungen bzgl. der Schubladen, Auszüge & Co. vorgenommen worden und auch preislich muss sich noch ein wenig was tun um im Target zu bleiben 🙂

Sobald die Planung fix ist, werde ich hier einen Küchenplan einstellen.

Antrag auf Vollzug des Denkmalschutzes (Humusabtragung)

Mittwoch, September 10th, 2008

Heute wird der o.g. Antrag bei der Gemeinde eingereicht, welche diesen dann an den Landkreis weitergeben wird. Wenn der dann durch ist werden wir einen Termin mit den Denkmalschutz-Mitarbeitern ausmachen (schätzungsweise sowas wie Archäologen) und mit einem „Bagger“-Unternehmen. Dann wird unter Beaufsichtigung die Humusabtragung durchführt.

Da diese Gegend scheinbar ziemlich von Römern besiedelt war, sind die Denkmalschützer natürlich recht heiß auf sowas und ohne diesen Antrag geht bei uns garnichts. Hoffen wir das Beste für uns und unser zukünftiges Heim.

Planungsgespräch (Architektengespräch)

Dienstag, September 9th, 2008

Gestern war es soweit. Frau A. von FingerHaus kam so gegen 10.15 Uhr aus Frankenberg angereist um alles notwendige für die zukünftigen Ausführungsplanungen mit uns durchzugehen.

Angefangen haben wir mit der Lage des Hauses auf dem Grundstück. Dazu kam ein auf 1:250 vergrößerte Grundstückszeichnung des vom Katasteramt erhaltenen Lageplans zum Einsatz. Dieser Teil verlief ganz nach unseren Vorstellungen, da wir im Vorfeld schon desöfteren eigene Zeichnungen mit Haus- und Garagenlage auf unserem Grundstück angefertigt hatten. Hier mal eine schnell skizzierte Version von mir:

Hauslage - Grundstück

Danach sind wir zum Grundstück gefahren und haben uns die ganze Sache vor Ort angesehen. Fr. A. hat dann gleich ihr Nivelliergerät ausgepackt und unser Grundstück nivelliert. Das Grundstück ist also mit Südwest-Nordost-Gefälle. D.h. vom rechten unteren Punkte des Grundstücks bis zum linken oberen Punkt (siehe obige Zeichnung) haben wir ca. 2,80 m Gefälle. Leider wurde uns erst jetzt so richtig bewusst wie die Bauvorschriften richtig zu deuten sind und was das Gefälle in unserem Grundstück wirklich für uns – nach aktuellem Stand – bedeuten würde. Wir haben in den Bauvorschriften eine Wandhöhe von 6,00 m ab Oberkante natürliches Gelände bei zwei Vollgeschossen stehen. Das bedeutet, dass wir die 6,00 m ab Erdgeschoss bis Schnittpunkte Wand/Dach (Oberkante Dachziegel) haben dürfen. Dieses Maß hat das Medley 300 als Stadtvilla bereits im Grundzustand. Das bedeutet auch, dass wir nach aktuellem Stand mit dem Keller im Süden keinen cm rausdürfen und grundstücksseitig sozusagen voll im „Loch“ sitzen. Verschlimmernd kommt hinzu, dass links neben unsem Grundstück ein Fußgängerweg läuft, welchen die Gemeine mal ein wenig aufgeschüttet hat. Jetzt könnten uns sowohl die Fußgänger links und die Leute von der Straße mal eben in unser Haus von oben herab reinwinken. Des weiteren sind wir natürlich nicht vor Wassereinbrüchen gefeit. Und zu guter letzt hat unser nördlicher Nachbar auf Grund der Angst vor Wasser mal kurzerhand eine knapp 95 cm hohe Betonmauer hingestellt. Wenn wir nun also aus unserem gerade mal ca. 75 cm rausragenden Keller im nördlichen Teil des Grunstücks aus dem Fenster sehen, sehen wir nichts als einen tollen Betonsockel!!!

Zur besseren Veranschaulichung habe ich auch mal eine kleine Zeichnung angefertigt. Die leicht grün hinterlegte Linie ist in etwa das natürliche Gelände und die rötlich angefärbte Linie dürfte in etwa dem Fußgängerweg entsprechen.

Wie schon erwähnt – wir sitzen richtig in einem „Loch“.

Schnittzeichnung Grundstück und Hausaufbau

Wir hoffen nun auf ein Einsehen des Bauamts, dass uns hoffentlich nicht so da unten versauern lassen wird. Dafür wird FingerHaus die Pläne nun vorerst so zeichnen, dass es dem Optimum für uns entsprechen würde. Damit werden wir dem Bauamt der Gemeine dann einen Besuch abstatten.

Nachdem wir dann wieder zu unserer Wohnung gekommen sind, haben wir die Grundrisse vom EG, OG und UG durchgesprochen. Hier hatten wir nur sehr wenige Änderungen zum Original. Z.B. wo kommt der Kamin hin, Durchbruch in der Küche, aus dem WC wird ein Abstellraum und aus dem Technikraum wird WC/Dusche und zuletzt auch noch einige Fensterverschiebungen bzw. Fenstereinplanungen (ein Fenster im Treppenhaus im OG und ein zusätzliches Fenster in WC/Dusche). Das UG entspricht in etwa dem OG und dem geänderten WC/Duschbereich aus dem EG. Da wo jetzt der Abstellraum ist ist später ein Kellereingang von aussen. Ansonsten wurde nur noch ein kleiner Knick im Süden eingeplant, damit die Räume in etwa gleich groß sind. Den Flurbereich im UG werden wir mit wärmedämmenden Estrich auslegen und dann auch noch mit einer Innendämmung versehen, da es sich ja um ein offenes Treppenhaus in den Wohnbereich hoch handelt.

Zwischendurch hatte Fr. A. auch noch mit der Gemeinde telefoniert um nochmal wg. den Wandhöhen nachzuhaken. Die meinte dann dass sie schon mal 20 cm mit Baugenehmigungsverfahren genehmigt haben. Da wäre mir fast das Lachen ausgekommen, denn wenn ich mir den Bau diagonal unter uns ansehe sind das mal locker 50-70 cm mehr.

Jetzt heißt es erst mal abwarten. Die nächste Zeit dürften wir Kopien der Unterlagen zugesandt bekommen, die im Planungsgespräch erarbeitet wurden. Ich denke dass wir diese wieder unterzeichnen und zurücksenden müssen. Dann wird es schätzungsweise 6-8 Wochen dauern bis die ersten Ausführungspläne erstellt sind (FingerHaus hat lt. Fr. A. zwar gerade erst wieder 3 neue Bauzeichner eingestellt aber der Schrank mit den Bauvorhaben quillt gerade über).

Da bei uns im Bebauungsplan etwas von wasserdichter Keller steht werden wir sicherheitshalber wohl doch ein Baugrundgutachten machen lassen. Das soll in etwa 500 EUR kosten – das soll es uns dann auch Wert sein.

An sich war es eine sehr angenehme Atmosphäre mit Fr. A.

…verspätete Rückmeldung zum Jubiläumswochenende in Frankenberg

Samstag, September 6th, 2008

So, hat ein paar Tage gedauert aber jetzt kann ich niederschreiben wie das Wochenende war. Der Beitrag kann also durchaus auch etwas länger werden…

Vorweg noch eine kleine Vorgeschichte:
Erfahren haben wir von dem Wochenende zufällig über die Fingerhaus-Homepage, da ich mich dort gelegentlich auf den neuesten Stand bringe. Im Bereich „Aktuelles“ habe ich dann vom Bauinfotag am 30.08. und vom Jubiläumsfest am 31.08. gelesen. Zusätzlich Stand zu diesem Zeitpunkt noch vermerkt, dass man sich unter Tel. xxx anmelden kann und dann bei Erscheinen einen Gutschein für sein Fingerhaus erhält.

Zwischenzeitlich war ich dann mit unserer Kundenbetreuerin in Kontakt, da ich es schade fand nur so von diesem Wochenende erfahren zu haben. Sie meinte, dass einige Einladungen rausgegangen sind, aber eben nicht alle Fingerhaus-Kunden und -Interessenten da untergebracht werden konnten und bat um Verständnis. Es ist zwar auch Werbung geschalten worden aber eben nicht im bayerischen raum. Wir sind aber natürlich herzlich eingeladen zu kommen, zumal es ja auch ein öffentliches Event war. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass die ganze Aktion natürlich hauptsächlich für Neukunden gedacht war (speziell auch der Gutschein). D.h. sobald dann irgendwann ein Werkvertrag zustande kommt (genauer bis Ende Oktober), können diese den Gutschein einlösen. Na klar, welche Firma denkt nicht so.

Nichts desto trotz wollte ich uns 2-3 Tage später über die im Netz abgedruckte Nummer anmelden, da ich es einfach versuchen wollte (war ja nirgendwo anders zu lesen, dass nur Neukunden diesen Gutschein erhalten und nicht bereits Bauherren, die schon einen Werkvertrag unterschrieben haben). Ich dann Browser angeworfen, www.fingerhaus.de eingegeben und siehe da – der Satz inkl. Telefonnummer war nicht mehr ersichtlich. Davon habe ich mich in diesem Moment aber nicht abbringen lassen. Mein Motto zu diesem Zeitpunkt war „Mund auf oder Geldbeutel auf“ (welches ich warscheinlich viel zu selten vertrete 🙁 ). Ich habe dann also zum Hörer gegriffen und bei der Zentrale angerufen und gemeint, dass ich mich gerne für das kommende Wochenende anmelden möchte. Man hat mich sofort verbunden und meine Daten entgegegen genommen. Es wurde auch gefragt ob ich schon einen Fingerhausberater habe. Natürlich erwähnte ich, dass wir Mitte Juli bereits einen Werkvertrag unterschrieben haben. Dann fragte mich die nette Dame am anderen Ende an welchem Tag wir denn anreisen wollen. Danach sind wir noch ein wenig die Daten durchgegangen und das war dann eigentlich auch schon alles. Mit aller Gewalt wollte ich jetzt nicht nach dem Gutschein fragen.

Aber jetzt kommt das Beste: keine zwei Stunden später rief mich mein Fingerhausberater und und meinte, dass uns der Bemusterungsgutschein im Wert von 1.000 EUR sicher ist und Fingerhaus uns eine Übernachtung zahlt.

WOW(!!!) habe ich mich nur gedacht. Das hätte ich nicht wirklich erwartet. Er meinte auch, dass sich Fingerhaus hier selber ein „Ei gelegt“ hatte mit diesem Satz im Internet, der eben auf Neukunden abzielte – es aber nicht lange gefackelt wurde und Fingerhaus dazu steht und dies nun auch für Kunden „unserer Art“ (also mit bereits unterschriebenem Werksvertrag) durchzieht.

Das nenne ich mal Kundenfreundlichkeit. Ich traue mich wetten, dass andere Firmen nicht so reagiert hätten und sich auf Neukunden rausgeredet hätten.

Nun aber zum eigentlichen Wochenende:

Die Anreise war sehr angenehm, nicht zuviel Verkehr, da lässt es sich dann auch mal ein paar Stunden im Auto verbringen. Wir hatten beim Hinweg ja noch den kleinen Umweg über Wetzlar gemacht, da wir dort die Adresse einer sehr netten Familie von Fingerhaus erhalten haben, die uns Ihr Medley 300 als Stadtvilla live erleben lassen hat. War wirklich super sein zukünftiges Haus bereits jetzt schon mal in ähnlicher Form vor sich zu sehen und natürlich auch von Innen.

War wirklich alles so wie vorgestellt und auch diese Bauherrenfamilie war voll und ganz von Fingerhaus zufrieden. Wir wollten uns das Haus vorwiegend ansehen um eine definitive Entscheidung über den offenen Küchen-/Wohn- und Essbereich zu fällen. Und sie ist gefallen bzw. hat sich auch mit unserer zwischenzeitlich getroffenen Meinung gedeckt. Wir werden nicht offen bauen, da uns das ganze einfach zu kompakt wirkt. D.h. wir werden nach Variante A bauen, aber nicht mit einer normalen Tür, sondern mit einem größeren Durchbruch (ca. 1,35 m). Mal sehen ob wir das am Montag im Architektengespräch dann auch so einbringen können.

Nun aber zum Bauinfotag und Jubiläumsfest. Wir sind am Freitag Abend dann auch gleich noch mal schnell zum Werksgelände gefahren um schon zu sehen wie es so aussieht. Wir hatten zuvor bereits von unserem Fingerhausberater erfahren, dass am Freitag eine Mitarbeiterveranstaltung zum Jubiläum stattfindet mit u.a. geladenen Gästen wie dem hessischen Ministerpräsidenten und dem Präsidenten des Fertighausverbandes. Wie es der Zufall will haben wir unseren Berater dann auch gleich vor dem Parkplatz erspäht und „Grüß Gott“ gesagt. Nach ein wenig Smalltalk hat er gefragt ob wir nicht schon mal heute schnell ins Bemusterungszentrum raufwollen, da man sich jetzt noch in Ruhe umsehen kann, bevor es am Samstag und Sonntag dann recht zugeht. Das Angebot haben wir natürlich gerne angenommen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür.

Das Bemusterungszentrum war sowieso der Dreh- und Angelpunkt für uns an diesem Wochenende. Wir wollten einfach im Vorfeld schon mal wissen was auf uns zukommt. Daher auch mal ein paar Bilder:

Kamin Holzfarben Putzfarben Dachziegel

Fingerprintsystem Schalterrahmen Peha Kombipräsenter Kaminofen “Mayon”

Kamin “Unitherm” Glasschiebetür Innentürenklinken Badamaturen

Badewanne WC Dusche Waschbecken

Bad1 Parkett Laminat Treppe

Rolläden Innenfensterbänke

Ich war dann auch so frei und habe einen Beumusterungsmitarbeiter gefragt ob wir denn am Sonntag früh nicht evtl. eine kleine, grobe Vorbemusterung machen können, damit wir zumindest schon mal wissen worauf wir uns einlassen. Gesagt getan. Am Sonntag hat sich dann der nette Kollege ein wenig Zeit genommen und ist mit uns die groben Dinge durchgegangen und hat uns die Preise rausgesucht. Bei dem einen oder anderen hat es mich schon umgehauen, aber bestimmte Wünsche kosten eben auch. Wir werden aber sicher eine Lösung finden um uns unsere Wünsche erfüllen zu können. Darunter fallen folgende groben Dinge:

  • Haustürdrückergarnitur
  • Dachuntersichten in weiß
  • Fingerprint
  • Antennendurchgangspfanne und Dachsparrenhalter für die Satellitenanlage
  • Sommerbypass für die LWZ 303
  • 6 x Echtholztüren
  • 1 x Ganzglasschiebetür
  • 2 x Holz- Glastür
  • Treppe aus Massivholz inkl. Setzstufen
  • Duschwanne Superplan in 100×120
  • Duschtür Creation
  • „Unitherm“ Kaminofen mit Entäscherung im Keller
  • zusätzliche Steckdosen mit Glasumrandungen
  • ein paar andere Fliesen
  • 1 x Fenster im Treppenhaus
  • 1 x Fenster für den nicht ausbaufähigen Dachboden
  • Homewaysteckdosen
  • 2 x Außenwasserhahn
  • komplettes Bussystem (Licht, Rollos,…)

…was sonst noch dazukommt … da müssen wir wohl die Bemusterung abwarten. Erst dann werden wir definitiv entscheiden können was wirklich in unser Budget passt und es uns Wert ist Geld auszugeben. Nach der kleinen Vorbemusterung wissen wir jetzt aber, dass unser nicht zu klein geplantes Budget mit den obigen Dingen langsam ausgereizt ist.

Zum Schluss möchte ich nur nochmal loswerden, dass wir uns sehr über dieses Wochenende und vor allem über die Kundenfreundlichkeit von Fingerhaus gefreut haben. Wir können die echte Bemusterung kaum noch erwarten. Sollte ich nochmal ein Haus bauen, weiß ich allerdings, dass ich eine solche Vorbemusterung definitiv schon vor einem Vertragsabschluss machen würde. Nur so kann man in etwa abschätzen was alles auf einen zukommt. Ebenso war es für uns sehr hilfreich über Entscheidungen nachdenken zu können und nicht alles komprimiert an einem Tag ad hoc entscheiden zu müssen.