Archive for Oktober, 2008

Drainagensystem möglich…

Freitag, Oktober 31st, 2008

Diese offizielle Nachricht von technischen Sachbearbeiter des Bauamts hat mich heute ein wenig aufatmen lassen. Wir dürfen das System an den Regenwasserschacht anschließen. Es gibt extra Auffangbecken im Baugebiet. Als ich die bislang immer gesehen habe, wusste ich noch nicht was das darstellen soll. Für manche mag das vollkommen klar sein, aber wenn man noch nie was mit bauen zu tun hatte, lernt man halt jeden Tag neu dazu.

Habe das FingerHaus auch gleich mitgeteilt. Bin jetzt mal gespannt was Partnerbau dazu sagt und wo wir uns dann preislich bewegen. Evtl. hat der eine oder andere ja einen Anhaltspunkt für mich – dafür wären wir sehr dankbar. Ich denke allerdings, dass wir dann in jedem Fall eine Hebeanlage für das Wasser aus der Drainage bräuchten. Hat damit jemand Erfahrung?

Gestern hatte ich übrigens durch den FingerHaus-Kollegen, welcher die Mehr-/Minderpreisaufstellung macht, mitgeteilt bekommen, dass ich eigentlich spät. heute eine Mail mit der Aufstellung bekommen sollte. Das beinhaltet dann zwar den Stand vom ersten Planungsgespräch, aber das sind zumindest schon mal 95%ige Aussagen. Bislang ist noch nichts eingetrudelt … aber noch ist der Freitag ja ein paar Stunden alt. Hoffe doch auf Einhaltung der Zusagen, denn wenn ich was garnicht ab kann, dann sind das leere Versprechungen.

Dann wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende.

…es dauert…

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

…und man wartet oftmals Tag um Tag und hofft auf einen Fortschritt. Am Schluss sieht das Ergebnis meist etwas mau aus.

Hier also die aktuellsten News:

Keller:
Wir haben den Aufpreis für die weiße Wanne genannt bekommen. Dieser beträgt 11.660 EUR. Nun müssen wir sehen wie wir mit dem Preis umgehen. In einem Kommentar von Frank war die Rede von mbl-Fertigkeller und dass diese mit Ortbeton-Bauweise arbeiten. Das ist lt. unserer Kundenberaterin nicht richtig. Wenn ich mir dann die B+L von mbl-Fertigkeller ansehe bestätigt das diese Aussage auch und ist von mir zuerst auch überlesen worden:

10. Kelleraußenwände
Die vorgefertigten Kelleraußenwände werden als zweischalige, schalungsglatte Wandelemente
aus WU-Beton in einer Stärke von 20 cm ausgeführt. Dieses Doppelwandsystem
mit innen- und außenliegender, verbundener Betonschale bzw. Bewehrung wird als
zweischaliges Wandelement
nach der Montage mit einem durchgehenden Ortbetonverguss
aufgefüllt
. Die Elementhöhe (lichte Kellerhöhe) beträgt im Standard ca. 2,25 Meter.

Das bedeutet widerrum nur, dass die Aussenwände ebenso vorgefertigt werden und die Dichtigkeit genauso hergestellt werden muss, wie es auch bei Partnerbau der Fall ist. Die Auffüllung mit dem Ortbetonverguss sagt weiter nichts aus – dies ist auch bei Partnerbau der Fall.

Leider hatte Yvonne mit Ihrer Vermutung ebenso recht, dass die Angebote der einzelnen bei FingerHaus im Portfolio vertretenen Kellerbauer relativ nah beieinanderliegen. Dies wurde mir so von unserer Kundenberaterin bestätigt. Auch bestätigt wurde mir, dass FingerHaus Ihres Wissens nur Kellerbauer mit Fertigteilen einsetzt und nicht mit komplett Ortbeton-Bauweise.

Da haben wir nun in jedem Fall den Salat und müssen sehen wie wir nun mit den Mehrkosten umgehen. Komplett rausnehmen möchte ich den Kellerbau aus dem Vertrag nicht. Es soll weiterhin FingerHaus der alleinige Ansprechpartner für mich sein – ich denke das bedeutet einfach weniger Ärger. Mal sehen wo wir ein wenig umschichten können.

Landratsamt:
Diese Mühlen mahlen leider relativ langsam. Vor Montag ist wohl mit keiner ersten Aussage zu rechnen.

Küche:
Ebenfalls am Montag haben wir den nächsten Termin und hoffen nun ein endgültiges Angebot präsentiert zu bekommen.

Allgemein:
Die zuletzt besprochenen Änderungen wurden über FingerHaus bereits in die neuen Vorabzugspläne eingearbeitet und gehen wahrscheinlich morgen per Post raus. Für mich ist allerdings die Frage ob es sich lohnt nun Vorabzüge rauszugeben bzw. durch uns freizugeben, wenn wir letztendlich evtl. doch anders bauen müssen (je nachdem was das Landratsamt nun sagt).

Weitere Infos zum Baugrundgutachten

Dienstag, Oktober 28th, 2008

…leider nicht sehr erfreuliche:
Wie ich im heutigen Telefonat mit der Fa. gagv erfahren konnte, müssen wir in jedem Fall eine Drainage oder weiße Wanne bauen. Da der Boden recht lehmhaltig ist, haben wir gegen anfallendes Regenwasser wohl keine Chance, dass dies irgendwie selbst schnell genug versickern würde. Genau auf diese Botschaft habe ich ja nicht gehofft – es aber schon immer vermutet und geahnt. Jetzt heißt es mal abwarten was die Mehr-/Minderkostenrechnung von FingerHaus/Partnerbau sagt. Ich hatte ja schon irgendwie im Kopf von diesem bereits über FingerHaus abgeschlossen Vertrag mit Partnerbau zurückzutreten, sollten die Kosten zu hoch ausfallen (was zu erwarten ist). Alternativ würde ich dann einen wesentlich günstigeren Kellerbauer suchen, wobei ich ja schon einen aus früheren Angeboten hätte.

Die ziemlich hohen Kosten für eine weiße Wanne bei Partnerbau scheinen durch die Vormontage einzelner Mauerteile im Werk zustande zu kommen. Dadurch gibt es natürlich eine entsprechend größere Anzahl von abzudichtenden Fugen. Andere Kelleranbieter erstellen die Wände mit Ortbeton, d.h. stellen die Schallung auf und gießen den Beton vor Ort. Hier entstehen weitaus weniger Fugen die gesondert abgedichtet werden müssen. Vorgefertigte Teile im Werk sind qualitativ aber sicher hochwertiger. Dies ist zumindest die bisher gewonnene Erkenntnis.

An sich habe ich schon ein gutes Gefühl mit Partnerbau – aber irgendwann ist es auch eine Preisfrage, zumal Partnerbau auch ansonsten nicht unbedingt die günstigsten sind. Andererseits ist es auch alles eine Frage des  Zusammenspiels. FingerHaus übernimmt ja sozusagen ebenfalls gegenüber dem Kunden die Gewähr für den Kellerbau. D.h. für uns ist der Ansprechpartner FH und nicht PB. Wie wird das mit einem anderen Kellerbauer aussehen – mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr so. Dann wird sich das alles auch nochmal verzögern usw.

Das Gutachten wird höchstwarscheinlich heute in die Post gehen und zeitgleich per Mail an FingerHaus versendet. Danach wird es in die nächste Runde gehen und ein Telefonat mit unserer Kundenbetreuerin über die weiteren Schritte geführt.

Dann warten wir jetzt ja noch auf die Info unserer Architektin bzgl. des Gesprächs mit dem Landkreis … irgendwie fängt die Woche nicht so gut an!

Vorabinfo zum Baugrundgutachten und Denkmalschutzpflege

Montag, Oktober 27th, 2008

Heute Morgen habe ich mit gagv telefoniert. Der betreuende Gutachter war leider nicht im Haus. Dessen Kollege konnte mir nicht alles in Gänze sagen, da er den Fall nicht betreut. Den Unterlagen nach zu urteilen wurden – wie geplant – zwei Bohrungen durchgeführt, die aber nur 1,30 m und 1,60 m tief ausgeführt werden konnten. Danach kam (Kalk-)Fels. Dies wurde uns schon bei der Humusabtragung über unseren Baggerfahrer prophezeit, da weiter unten gelegene Grundstücke ebenfalls von diesem Fels(en) belegt waren. Bei den gemachten Bohrungen konnte zumindest noch kein Grundwasser festgestellt werden.

Ich werde morgen nochmal anrufen und mit dem zuständigen Gutachter sprechen. Soviel mir über dessen Kollege mitgeteilt wurde, müssen Sie sich jetzt im Büro mit vorhandenem geologischen Kartenmaterial auseinandersetzen um das Gutachten weiter ausführen/-formulieren zu können. Es könnte auch notwendig sein nach Baugrubenaushub nochmal einen Geologen vor Ort zu senden um das Erdreich zu begutachten.

Ich will ja noch an ein positives Ende glauben…

Hat evtl. jemand Infos über  zu erwartende Mehrkosten bei schwierigeren Bodenklassen?

Soeben habe ich auch noch mit der Grabungsstelle telefoniert. Dort meinte man, dass alles an das Landratsamt weitergegeben wurde. Vier Wochen sei aber eine ganz normale Zeit und ich brauche mir also keine Sorgen machen. Wir haben die theoretische Freigabe ja gleich nach Beendigung der Abtragung erhalten, aber man hält es halt doch lieber schwarz auf weiß in Händen.

News zum Sonntag Morgen

Sonntag, Oktober 26th, 2008

Leider hat sich die Tage über nicht all zu viel getan. Am Donnerstag Abend habe ich nochmal mit der Gemeindeverwaltung telefoniert. Die meinten, dass sich der Techniker das ganze vor Ort angesehen hat und das ganze mal durchgerechnet hätte. Wir kämen mit den jetzigen einzuhaltenen Abstandsflächen ja wie geplant nicht hin. Aber genau darum wollen wir ja einen neuen Geländehöhenbezugspunkt beim Landkreis festsetzen lassen. Die Gemeinde sieht da aber schwarz, dass dies über den Landkreis genehmigt wird. Am kommenden Dienstag wird unsere Architektin mit dem Bezirksleiter des Baumamts im Landkreis sprechen. Mal sehen was dabei rauskommt. Gerade viele Alternativen gibt es für uns aber auch nicht. Man müsste das Haus evtl. nochmal einen halben Meter weiter in den Süden ziehen und dann nur ca. 40 cm höher bauen. Dann bekommen wir aber 1. einen noch kleineren Garten und zweitens wird der Durchgang zu unserer Garage zu schmal. Da müsste dann wieder ein abgeschrägtes Eck in der Garage her um den diagonalen Durchgang angemessen halten zu können. Das ist alles keine tolle Lösung. Daher hoffen wir wirklich auf ein Einsehen des Landkreises. Ich denke die Gemeinde wäre dann nicht mal so abgeneigt dem zuzustimmen und schieben es jetzt erst mal auf den Landkreis (was ja die entsprechende zu genehmigende Stelle ist) und natürlich auf die erforderlichen Nachbarunterschriften.

Leider hatten wir zum Wochenende immer noch nicht das Ergebnis zum Baugrundgutachten im Postkasten. Das sollte mittlerweile auch fertig sein. Es heißt ja innerhalb von 10 Werktagen nach Erhalt der vollständigen Unterlagen. Diese hat die Fa. gagv am 08.10. lt. deren eigener Auskunft ja erhalten. In der Woche vom 13.-17. wurden dann ja auch die Bohrungen durchgeführt, wie wir am 17. selbst in Augenschein nehmen konnten. D.h. eigentlich sollte es spät. am 22.10. fertig gewesen sein. Werde morgen einfach mal dort anrufen.

Ebenso werde ich nochmal bei der Grabungsstelle anrufen, über welche wir die Humusabtragung beantragt hatten. Es ist jetzt mittlerweile auch 4 Wochen her und haben immer noch keine Bescheinigung darüber erhalten.

Des Weiteren warten wir dann ja auch noch auf die Mehr-/Minderkostenrechnung von FingerHaus. Die soll ja auch Ende vergangener Anfang kommender Woche fertig sein. Die neuen Vorabzüge dürften auch nicht all zu lange auf sich warten lassen, da die getroffenen Änderungen ja recht schnell eingearbeitet sein sollten. Evtl. bzw. hoffentlich hat die Post dann ja einiges an uns auszuliefern.

Auch unser Küchenplaner wollte sich erneut nächste Woche bei uns melden.

Also abwarten ob es eine ereignisreiche und hoffentlich auch positive kommende Woche für uns wird.

Besprechung Vorabzüge + Besuch beim örtlichen Bauamt

Dienstag, Oktober 21st, 2008

Hier mal wieder die aktuellsten News zu den o.g. Themen:

Fr. A. von FingerHaus hat uns heute Morgen wieder besucht, damit wir vor unserem Termin bei der Gemeindeverwaltung nochmal gemeinsam die Fragen, Anmerkungen und Änderungen der bisherigen Vorabzugszeichnungen durchsprechen können. Es war ein sehr konstruktiver Termin, zumal es natürlich nicht mehr die Menge an Änderungen gab. Die Vorabzüge werden dann jetzt von FingerHaus überarbeitet und gehen uns danach wieder zu. Lt. unserer Kundenbetreuerin können wir auch Ende dieser Woche, Anfang nächster Woche mit der ersten Mehr-/Minderpreisrechnung auf Grund der ersten Vorabzugszeichnungen rechnen.

Der anschließende Besuch beim der zuständigen Gemeindebauverwaltung war eigentlich garnicht so schlecht. Erst hat man natürlich auf sehr niedrige Maße gepocht (max. 20 cm mehr Wandhöhe). Im Gespräch selbst hat sich dann so nach und nach ergeben, dass auch schon mal 40 cm genehmigt wurden – das sei aber in den Fällen das höchste aller Gefühle. Ich meine wir machen das ja jetzt nicht aus „Jux und Dallerei“ und Spass an der Freude, sondern wir sind fest davon überzeugt, dass es die einzige richtige Lösung ist um aus dem jetzigen „Loch“ angemessen rauszukommen. Es gab daher auch definitiv Einsehen und der Vorschlag das ganze durch den zuständigen Bautechniker vor Ort ansehen zu lassen. Bin mal gespannt wann die sich bzgl. eines Termins bei uns melden. Wir hoffen möglichst bald, denn diese Maschinerie frisst einfach irre viel Zeit und gerade die wollten wir ja wirklich so minimal ausfallen lassen wie möglich.

Küche die nächste…

Freitag, Oktober 17th, 2008

So, haben heute nochmal das neue Angebot präsentiert bekommen. War noch nicht 100% aber wir sind auf dem besten Weg dort hin. Es ist sicher ein gutes Angebot. Die Küche selbst ist von Häcker-Küchen. Bei den Geräten haben wir uns komplett bis auf den Kühlschrank für NEFF entschieden. Kühlschrank mit Gefrierkombination wird ein Liebherr ICB 3166 PremiumPlus. Die Spüle ist von Gamma (finde ich aktuell aber nicht im Netz – schreibt man aber glaube ich so schon richtig).

Sobald der Plan 100% ist werde ich ihn hier für alle interessierten bloggen. In ca. 2 Wochen geht es in die nächste – aber wohl immer noch nicht letzte – Runde in Sachen Küchen 🙂

Sollte man übrigens die Arbeitsplatte in das Fenster integrieren wollen (also sozusagen als Fensterbrettersatz nutzen), sollte die Brüstungshöhe des Küchenfensters bei einer 92er Arbeitsplatte 87 – 87,5 cm nicht überschreiten. Alles natürlich vom fertigen Fussboden aus gemessen. Schätzungsweise hängt das auch von der Stärke der Arbeitsplatte ab und die wird in unserem Fall warscheinlich auch 5 cm haben.

Rechnung Humusabtragung + Weiteres Vorgehen Vorabzugszeichnungen + sonst. Infos

Freitag, Oktober 17th, 2008

Gestern haben wir nun die Kosten für die Humusabtragung des im Nachbarort ansässigen Bagger-/Transportunternehmen erhalten. ca. 465 EUR für zwei Bauplätze inkl. Wiederverfüllung des einen Bauplatzes. Insgesamt wurden 4,5 Std. Arbeit + 2 Std. An- und Abfahrt berechnet á 60 EUR netto. Wir hatten sogar mit ein wenig mehr gerechnet und der Baggerfahrer war wirklich gut.

Dann gibt es noch eine Info zu den Vorabzugsplänen. Wir sind diese ja mittlerweile durchgegangen und haben uns zwei Seiten mit Fragen und Änderungen aufgeschrieben. Diese müssten wir nun normal am Telefon besprechen. Da unsere Architektin Fr. A. allerdings sowieso anhand dieser Zeichnungen unserer Gemeindeverwaltung am Dienstag einen Besuch abstatten möchte/muss um die Überschreitung der Wandhöhe zu erklären und diskutieren, werden wir uns im Vorfeld bei uns zuhause treffen und die Themen persönlich durchgehen. Finde ich auch wesentlich angenehmer als am Telefon. So kann man gezielter auf Punkte eingehen und diese auch erklären. Wir sind wahnsinnig gespannt wie das ausgeht.

Dann sind wir heute am Grundstück vorbeigefahren um nachzusehen ob die Bohrungen für das Baugrundgutachten bereits gemacht wurden. Und siehe da, zwei Bohrungen wurden wie vereinbart diese Woche durchgeführt. Sie liegen diagonal gegenüber in der bereits durch die Humusabtragung gekennzeichnete Fläche unseres zukünftigen Hausplatzes. Die Bohrungen haben schätzungsweise ca. 5 cm im Durchmesser.

Zu guter letzt werden wir heute dann auch nochmal zu unserem Küchenlieferanten gehen um uns das geänderte Angebot zeigen zu lassen. Das ursprüngliche Angebot hatte unser Budget dann doch ein wenig übertroffen. Macht aber nichts, da wir extra gesagt haben – erst mal so wie man es sich vorstellt, dann kann man immer noch sehen wo man einsparungen treffen kann. Evtl. werde ich dazu nochmal näheres schreiben.

Antwort auf Blogkommentar aus Eintrag „Vorabzugszeichnungen – Part 1“

Dienstag, Oktober 14th, 2008

Antwort auf den Blogkommentar von Andi

Da einige Antworten elementar sind, habe ich mich entschlossen auf den Kommentar von Andi einen eigenen Eintrag zu machen:

Vielen Dank Andi für deinen Kommentar. Ja ich bemühe mich schon mehr ins Detail zu gehen, da ich es auch immer sehr vorteilhaft gefunden haben einen wirklich detaillierten Blog zu lesen. Es sind einfach soviele Fragen die auftauchen und mit denen man sich als „Bauneuling“ im Vorfeld warscheinlich noch nie beschäftigt hat. Ich hoffe einigen anderen Bauherren damit auch helfen zu können. Letztendlich ist es eben auch für uns im Nachhinein ein Ablaufplan der festgehalten wurde.

Bzgl. der weißen Wanne ist es echt kurios welche Zahlen Ihr genannt bekommen habt. Die Zahlen unserer Kundenberaterin und die des eines alten PartnerBau-Angebots eines anderen Hausanbieters sprechen da leider eine gleiche Sprache und das stimmt mich einfach nicht so gut (siehe auch vorherigen Blogeintrag).

Ja beim Innenausbau hat FingerHaus sicherlich seinen Preis, aber es hat einfach auch den Vorteil sich nicht um alles kümmern zu müssen. Die Bodenbeläge und die Malerarbeiten solltet Ihr definitiv in Eigenregie durchführen bzw. seperat vergeben. Das ist das was auch wir nach vielen, vielen Hin- und Herüberlegungen tun werden. Die Ersparnis gerade im Fliesenbereich ist heftig. FingerHaus verlangt hier ca. 80-90 EUR pro m². Das bekommt man draußen um einiges günstiger bzw. kann man evtl. auch selbst machen wenn man das kann bzw. jemanden hat der einem das macht (Eltern o.ä.). Wir werden nur die Bäder von FingerHaus fliesen lassen, da dies ohnehin im Preis enthalten ist. Wenn man nämlich die Fliesenarbeiten auch im Bad selbst macht, muss man sich auch um den Sanitäranschluss kümmern bzw. halt die Sanitärelemente wie Dusche, WC & Co. selbst anschließen. Das ist uns alles zu doof, daher wird das definitiv FingerHaus durchführen. Laminat ist ja sowieso ratz-fatz verlegt.

Auch bei den Innentüren ist definitiv Sparpotential da. Wir haben uns ja schon ein Angebot machen lassen und werden es auch definitiv extern vergeben. Verbaut werden bei uns exakt die gleichen Türen wie von FingerHaus im Programm (Fa. Huga). Wir wollen ja unbedingt Echtholztüren bzw. eine Glasschiebetür. Wir haben uns diese Türen nach unseren Vorstellungen damals am Bauinfotag ja bereits in einer kleinen Vorabbemusterung mit Preisen versehen lassen. Im Großen und ganzen kann ich euch da sagen, dass wir nun für den gleichen Preis nicht nur die Türen für EG (2 Echtholztüren mit Glaslängseinsatz, 2 Vollechtholztüren, 1 Glasschiebetür mit Technobeschlag) und OG (4 Vollechtholztüren) erhalten, nein sondern sogar noch die vom KG (5 Türen „Karat“)+ Kellernebeneingangstür + Edelstahlhaustürvordach (alles inkl. Montage fix und fertig)!!! Fairerweise muss ich aber sagen, dass wir sicher ein sehr gutes Angebot erhalten haben und das größte Sparpotential bei der Glasschiebetür war (ca. 800 EUR unterschied). Die Karat-Türen hat FingerHaus beim Medley als Standard im EG + OG geplant. Sind zwar jetzt keine schlechten Türen, aber eigentlich eher für den Kellereinsatz gedacht. In der normalen Bau-Leistungsbeschreibung sind die Durat-Türen von Huga im Einsatz, die auch einem Wohnstandard entsprechen. Eine Durattür kostet in etwa 66 EUR Aufpreis gegenüber den Karattüren (was ja dem Unterschied der Basic-Bau/Leistungsbeschreibung zur Standard entspricht).

Man muss allerdings dazu sagen, dass wenn man die kompletten Bodenbeläge, d.h. auch mit Badfliesen u.ä. + Innentüren in Eigenregie durchführt, zusätzlich von FingerHaus 2.500 EUR Preisgutschrift erhält. Das resultiert zum einen aus einem Logistikposten der wegfällt und weitergereicht wird und zum anderen aus dem nicht durchzuführenden Sanitäranschluss durch FingerHaus.

Sollten noch Fragen diesbezüglich sein – nur her damit. Ich hoffe diese dann beantworten zu können.

News zum Thema Baugrundgutachten

Dienstag, Oktober 14th, 2008

Ich habe gestern mit der Firma gagv telefoniert und gefragt wie weit das Bodengutachten sei bzw. bis wann man mit einem Ergebnis rechnen kann.

Dort sagte man mir dann, dass Sie am 08.10. die Infos von FingerHaus erhalten haben um das Gutachten durchführen zu können. Naja, war eigentlich klar, dass das Gutachten erst mit den Vorabzugsplänen „richtig“ in Auftrag gehen wird. Es sieht also so aus, dass noch diese Woche jemand die zwei Kernbohrungen machen wird und wir nächste Woche mit einem Ergebnis rechnen können.

Ich möchte nochmal kurz auf den Kommentar von Andi (aus dem vorherigen Blogeintrag „Vorabzugszeichnungen – Part 1“) eingehen: Es ist schon komisch, dass bzgl. einer weißen Wanne so unterschiedliche Zahlen im Raum stehen. Ich kann aber nur dazu sagen, dass wir auch ein altes Angebot von PartnerBau eines anderen Hausanbieters rausgekramt haben (ich habe glaube auch schon mal davon geschrieben) und wir dort eben wirklich knapp 12.800 EUR netto stehen haben!!! Das ganze basiert noch auf einem Keller mit angeschlossener Garagenunterkellerung. Mir wird einfach übel wenn ich diese Preise lese.

Vorabzugszeichnungen – Part 1

Montag, Oktober 13th, 2008

Am Wochenende durften wir nun endlich die Vorabzugszeichnungen entgegennehmen. Wir haben es uns auch schon mal kurz zu Gemüte geführt und sind auf einige Ungereimtheiten gestoßen, die es noch zu klären gibt. Wir werden jetzt nochmal Zeichnung für Zeichnung, respektive Geschoss für Geschoss und Raum für Raum (inkl. Garage) ganz genau durchgehen und dann mit FingerHaus telefonieren. Da unsere Architektin sowieso einen Termin beim Bauamt unserer Gemeinde vereinbaren möchte/muss, da wir die zulässige Wandhöhe (Traufhöhe) um einiges überschreiten, möchte ich diesen Termin vorab nutzen um nochmal alle Themen durchzugehen. Wir werden und können sowieso keine weiteren Entscheidungen treffen bzw. Freigaben erteilen, solange nicht das Bodengutachten und die Mehr-/Minderpreisrechnung vorliegen. Ausschlaggebend wird u.a. vorwiegend die Info sein ob eine weiße Wanne notwendig ist oder nicht. Lt. unserer Kundenberaterin sind das locker mal 10.000 EUR!!! Das ist natürlich ein Betrag den man nicht mal so aus dem Ärmel schüttelt und wir auch nicht in unserer Kalkulation aufgenommen hatten. Mal sehen was jetzt da rauskommt.

Die 10.000 EUR wundern mich insofern, da ich im Netz bzgl. weiße Wanne meist Beträge um 3000-4000 gelesen hatte. Ein altes Angebot eines anderen Kellerbauers (also nicht PartnerBau) hatte am Ende die Position weiße Wanne sogar mit knapp über 1700 EUR netto ausgewiesen… Daher haut uns der genannte Betrag von PartnerBau richtig um! Jetzt hoffen wir mal das Beste.

Ich werde also nochmal genaueres zum Thema Vorabzugszeichnungen, Telefonat mit FingerHaus & Co. schreiben.