Archive for Dezember, 2008

Vorabzüge Nr. 3 zurück an FingerHaus

Dienstag, Dezember 30th, 2008

Heute haben wir die geänderten Vorabzüge zurück an Fingerhaus gesendet.

Wir hoffen nun auf eine gänzliche Lösung innerhalb des Bebauungsplans bzw. Landesbauordnung und von daher ein einfaches Freistellungsverfahren. Sehnlichst warten wir dann natürlich auf den Bauantrag, den FingerHaus hoffentlich gleich nach der Urlaubszeit erstellen kann.

Vorabzugszeichnungen Nr. 3 am Freitag, 20.12. eingegangen

Samstag, Dezember 20th, 2008

Unerwartet hatten wir am Freitag Mittag in der Post die neuen Vorabzugszeichnungen mit dem zukünftigen Grundstück. Ich hatte eigentlich gehofft, dass man sich mit uns im Laufe der Woche – wie besprochen – telefonisch in Verbindung setzt um Details zu besprechen. Das hätte den Vorteil gehabt, dass wir jetzt nicht wieder Änderungen im Vorabzug vermerken müssen.

FingerHaus hat nun doch eine Kelleraussentreppe im Norden eingezeichnet. Das bedeutet wiederrum, dass wir einen weiteren Meter im Süden verlieren. Unter Abzug der Terasse sind vielleicht noch 3,50 – knapp unter 4 m Garten übrig. Wir hatten ja bereits in einer Mail vermerkt, dass wir die Außentreppe u.a. auch aus Kostengründen weglassen wollen. Das eine Treppe zusätzlich zwischen Garage und Haus kommt, war für uns nie ein Thema, da einfach zuviel Platz verloren geht. Naja, wird entsprechend in den Vorabzügen von uns vermerkt. Neben der Kostenersparnis ist es einfach auch eine Schwachstelle im Bereich des wasserdichten Kellers, die wir schlussendlich dann doch vermeiden wollen.

Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht, dass FingerHaus nun eine komplett genehmigungsfreie Version geplant hat (Freistellungsverfahren). Durch das neue Grundstück ist uns das auch möglich, dass wir die Bauvorschriften durch den Bebauungsplan und auch der Landesbauordnung einhalten können. Dies bedeutet bei der Garage zwar eine nicht ganz so gute Lösung aber besser als wieder dem Nachbar hinterher laufen zu müssen. Außerdem spart es uns Kosten und Zeit, da kein Baugenehmigungsverfahren mehr eingeleitet werden muss. Bei der Garage muss aber dennoch noch was an den Höhen getan werden, da wir sonst das Tor nicht reinbekommen würden. Dazu habe ich heute extra nochmal Rücksprache mit einem Hörmann-Garagentor-Betrieb gehalten. Diese Änderung werden wir ebenso in den Vorabzügen vermerken. Insgesamt bedeutet es, dass wir eine etwas steilere Abfahrt zur Garage (6%) haben werden. Das ist es mir aber Wert und es ist ja noch einigermaßen vertretbar.

Die Wandhöheneinhaltung von 6 m ist unserer Meinung nach aber falsch dargestellt. FingerHaus hat nämlich am höchsten vorhandenen Geländepunkt am Haus nur 5,80 m gezeichnet! Wollte das ganze zwar heute noch klären, aber leider den ganzen Tag niemand erreicht. Evtl. ist FingerHaus schon komplett im Weihnachtsurlaub? Ist der Betrieb bei FingerHaus bis inkl. 06.01.09 bereits eingestellt – weiß das jemand? Eine Info dazu wäre natürlich super gewesen, dann wüssten wir wann es wieder weitergehen kann.

Naja, wir werden alle Anmerkungen, Änderungen jetzt übers Wochenende einzeichnen, unsere Kommentare verfassen und die Vorabzüge dann retour an FingerHaus senden. D.h. dann sollte es hoffentlich sehr schnell gehen – worauf wir uns natürlich schon sehr freuen.

u.a. Baustellenschild

Donnerstag, Dezember 18th, 2008

Heute haben wir den Anruf unseres Verkäufers erhalten, dass nun das Baustellenschild aufgestellt ist. Wir werden das morgen gleich mal begutachten. Steht zwar jetzt auf dem „falschen“ Grundstück, aber das konnte er ja nicht wissen. Eigentlich auch egal, denn irgendwie gehört ja doch alles zusammen 🙂

Leider haben wir bislang noch nichts bzgl. der neuen Zeichnung gehört. Werde mich daher morgen Vormittag mal nach dem Stand der Dinge erkundigen. Hätte ja doch gerne zwischen den Jahren evtl. den Bauantrag einreichen wollen.

Sonst ist es im Moment sehr ruhig, wird sich aber hoffentlich ganz schnell ändern, so dass wir weiter vorankommen.

Es geht weiter, denn die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt

Donnerstag, Dezember 11th, 2008

Wir haben uns nun nach ewigen hin- und her zu einem ganz anderen Schritt entschieden! Wir werden das Grundstück mit dem Nebenanliegenden meines Vaters tauschen. Es hätte einfach keinen Sinn mit gerade mal 6,20 m Wandhöhe in unser jetziges Grundstück zu bauen. Da würden wir die nächsten Jahrzehnte keine Freude dran haben.

Nach einigen Erkundungen bei den Banken und beim Notar, haben wir uns nach Rücksprache mit meinen Eltern dazu entschlossen die Grundstücke zu tauschen (vielen Dank an meine Eltern die das ermöglichen). Das heißt nun zwar nochmal Notar- und Amtsgebühren für den Tausch und für die Grundschuldeintragung, aber das nehmen wir auf uns. So nach und nach wird uns eigentlich erst bewusst, dass es fast schon Schicksal sein muss. Wenn denn jetzt wirklich alles so kommt wie geplant, gibt es einige Vorteile. Diese sind z.B. wesentlich kürzere Wege zum Kanalsystem, evtl. Wegfall der Kleinhebeanlage, kurze Wege Strom, Wasser und natürlich eine wesentlich bessere Hausstellung. Jetzt kommen wir auch mit 6,20 m aus! Zu guter letzt können wir nun warscheinlich auch die Garage wieder auf das ursprüngliche Maß von 6,75 m hinstellen. Der einzige kleine Wehrmutstropfen ist, dass wir höchstwarscheinlich keine Kelleraußentreppe mehr bauen lassen. Eine Außentreppe im Westen (Wetterseite) ist wohl nicht wirklich sinnvoll. Das wiederrum spart uns doch einiges an Ausgaben, zumal wir im Fall der weißen Wanne diese ja ebenso mit von Partnerbau machen hätten lassen (mind. 4.000 EUR + Sickerschacht).

Da sind die Doppelausgaben bzgl. Notar schnell wieder gedeckelt.

Dann ging alles richtig schnell. Ein Kollege unserer Architektin war gestern zufällig in der Nähe von München tätig und hat dort übernachtet. Heute Morgen auf der Heimreise hat er dann gleich das neue Grundstück ausnivelliert. Fand ich wirklich super, dass es so schnell und unkompliziert geklappt hat. Auf Anfrage bzgl. Zusatzkosten (immerhin ist es ja doch ein gewisser Mehraufwand) bei FingerHaus bestätigte man mir, dass es diese nicht geben wird. Da wir die Situation nicht mutwillig herbeigeführt haben, sondern eher fremdgesteuert ist, werden dafür keine Kosten für uns entstehen. Finde ich ebenso wirklich klasse!

Zusätzlich habe ich heute dann gleich noch den Lageplan des neuen Grundstücks mit den Grenzlängen und Anliegerverzeichnis vom Vermessungsamt abgeholt (auch wieder 54 EUR, da Eckgrundstück und viele Schenkelmaße). Diesen habe ich gleich an FingerHaus per Mail gesendet und geht morgen per Post raus. Zusätzlich habe ich den Kanalplan angefordert, der leider noch auf sich warten lässt. FingerHaus wird nun bis Anfang nächster Woche die ersten Zeichnungen erstellen und dann besprechen wir alles weitere.

Vom Bauamt habe ich dann noch erfahren, dass wir einen Bauantrag auch stellen können, bevor wir rechtmäßiger Eigentümer des jetzt zu bebauenden Grundstücks sind. Hatte ich bislang auch noch nicht gewusst, ist aber natürlich sinnvoll. Denn stellt euch mal vor, dass Ihr ein Traumhaus auf einem noch zu erwerbenden Grundstück setzen wollt und es würde sich erst nach Kauf rausstellen, dass es nicht so funkioniert wie man sich das vorstellt. Da sucht man doch lieber nochmal nach einem besseren. Naja, so ähnlich ist es uns ja auch ergangen, deswegen wäre ein Bauantrag vorher garnicht so schlecht und es wäre ein super Weihnachtsgeschenk 🙂

Da die 6,20 m direkt von der Verwaltung des Bauamts durchgewinkt werden können (muss nicht in den Gemeinderat), würde das recht flott von statten gehen. Dann fehlt nur noch die Zustimmung vom Landkreis.

Ihr seht – wir sind wieder frohen Mutes und sehen wieder Licht am Ende des Tunnels.

nicht nur Kritik verdient einen Eintrag…

Samstag, Dezember 6th, 2008

…sondern auch Lob bzw. Positives!

FingerHaus ist ein regelmäßiger Leser der Blogeinträge und das ist auch gut so. Nur wer Kritik kennt kann – wenn man das möchte – auch gegensteuern. Und FingerHaus möchte dies wohl nach den ersten Reaktionen auch.

Soeben habe ich einen Anruf von unserem Fachberater erhalten und habe mit Ihm darüber gesprochen. Das alleine finde ich schon sehr positiv. Kritik/Anregungen werden nicht einfach übersehen, sondern man hat auch den Mut mit dem Kunden darüber zu sprechen. Wenn letztendlich auch noch die angesprochenen Punkte den Weg in die Umsetzung finden und auch zukünftige Bauherren davon profitieren, ist doch das Ziel erreicht. Und ich denke damit fühlen sich beide Parteien am wohlsten.

Ich bin mir auch nicht zu schade für Selbstkritik. Das eine oder andere Thema hätte man sicher auch schon im Vorfeld persönlich ansprechen können. Habe ich mir natürlich auch überlegt. Bin dann aber zu dem Entschluss gekommen dies unverfälscht hier reinzuschreiben um auch Reaktionen von anderen Bloglesern und Bauherren zu erfahren.

Ich freue mich über eine weitere Zusammenarbeit mit FingerHaus und bin mir sicher, dass uns zukünftig die notwendige Unterstützung geboten wird. Meine Erfahrungen werden den Weg natürlich wie gewohnt in diesen Blog finden.

Man wartet Tag um Tag…

Freitag, Dezember 5th, 2008

… und wird immer wieder auf den nächsten vertröstet.

Gut, ganz so dramatisch ist es heute nicht gewesen. Mein Vater war heute Morgen (dank Spätschicht machbar) eine ganze Stunde beim Bautechniker in der Gemeinde gesessen und hat die Problematik nochmal in unserem Namen durchgespielt. Letzendlich kam dabei raus, dass wir eine Geländefestsetzung über alle betroffenen Bauplätze getrost vergessen können. Es wäre eine zu heftige Kettenreaktion und man würde nie auf einen Nenner kommen. Die Einzelfestsetzung können wir ja auch vergessen, da sich ja unser Nachbar querstellt, wobei ich es in gewisser Art und Weise auch nachvollziehen kann.

Ich habe mir das ganze auch nochmal durch ein Telefonat mit dem Bautechniker bestätigen lassen. Es sieht jetzt so aus, dass wir uns am Montag Vormittag in einer TelKo zusammen mit unserer Architektin verabredet haben. Dort liegen der Gemeinde dann auch die letzten Infos vor. Das die Gemeinde sich mit dem Thema entsprechend auseinandersetzt möchte ich auch mal positiv hervorheben. Andererseits ist es manchmal auch sehr verwunderlich. Der Bautechniker selbst hat schon festgestellt, dass 50 cm mehr genau das wäre was wir benötigen. Im gleichem Atemzug sagt er allerdings, dass hier natürlich der Nachbar mitspielen muss und es ja auch noch nicht gesagt ist, dass die Gemeinde dem überhaupt zustimmen würde.

Jetzt wieder warten bis Montag. Genau das meinte ich, als ich sagte die Zeit verstreicht nur so dahin. Seit unserem Vor-Ort-Termin letzten Dienstag ist nämlich dann schon wieder fast eine ganze Woche einfach vorbeigerauscht.

Zeit für Kritik

Mittwoch, Dezember 3rd, 2008

Ich denke es ist durchaus mal an der Zeit auch konstruktive Kritik an Fingerhaus zu üben.

1) Wir fragen uns ob Fingerhaus keine Werbung in eigener Sache benötigt, zumal Fingerhaus in Bayern nicht gerade wirklich bekannt ist (zumindest haben wir noch niemanden aus unserem Umfeld getroffen dem der Name ein Begriff war). Wir haben seit seit dem Vertragsabschluss im Juli 2008 noch kein Baustellenschild erhalten. Ist zwar an sich nichts dramatisches, aber wir würden gerne auch etwas Farbe bekennen. In unserem Gebiet entstehen laufend neue Häuser – das Baustellenschild war immer sehr schnell aufgestellt. Außerdem haben wir die Frage nach einem Baustellenschild schon mehrfach abgesetzt.

2) Manchmal denken wir, dass ein wenig mehr Unterstützung angebracht wäre. Ich meine man lernt als Neuling im Bauherren-Geschäft in kürzester Zeit soviel neues dazu und muss laufend Entscheidungen treffen, die man im Vorfeld evtl. noch garnicht einschätzen kann. Da wäre ein wenig mehr „unter die Arme greifen“ bzw. „an der Hand nehmen“ oftmals wirklich notwendig. Als Beispiel möchte ich folgendes anbringen:

Im November hatten wir ja einige Gespräche mit der Gemeinde. In einem hatte es geheißen, dass wir mit unserem geplanten Vorhaben (Festsetzung einer neuen Geländeoberfläche) in einen Bauausschuß rein sollen. In unserem Köpfen war die mündliche Aussage an die Gemeinde mit unserem Vorhaben als ausreichend genug deklariert, so dass es im Bauauschuß vorgetragen werde kann. Dies hatte ich im Vorfeld so auch an Fingerhaus mitgeteilt. Am Tag des Bauausschußes bekam ich dann den Anruf, dass wir doch endlich Pläne vorzeigen sollten, wenn wir wenigstens noch in die Gemeinderatssitzung wollen – der Bauausschuß war natürlich bereits Vergangenheit. Das es natürlich vollkommener Quatsch ist in einen Bauausschuß zu gehen, ohne Pläne eingereicht zu haben ist uns mittlerweile auch klar geworden. Aber woher soll man das wissen, wenn man noch nie damit zu tun hatte? Da hätte bereits der Einwand von Fingerhaus kommen müssen.

3) Da der Kellerbau durchaus die Position ist, die Anfangs am wenigsten definiert ist, gibt es viele kleine Dinge, welche schlussendlich ins Budget eingreifen. Hier braucht es unbedingt mehr Infos im Vorfeld.

4) Man liest immer wieder über Positionen, die erst bei der Bemusterung aufschlagen. Hier gehört meiner Meinung nach im Vorfeld eine Aufstellung der Punkte her, die es evtl. noch einzuplanen gibt. Sicher wir den meisten Bauherren 1000 EUR mehr oder weniger nicht komplett den Boden unter den Füßen wegziehen, man ägert sich aber doch sehr, wenn es solche „Unbekannten“ gibt. Diese Position basiert allerdings vorwiegend auf Hörensagen, da wir die Bemusterung selbst ja noch nicht durchlaufen haben. Allerdings hatte ich schon mit dem einen oder anderen Kontakt, über die ich bereits einige Positionen vernommen habe, an welche wir bislang noch nicht mal im Traum gedacht haben.

Allgemeines Problem bei Bauunternehmen/Hausherstellen die nicht gleich um die Ecke stationiert sind ist die recht spärlichen Aufenthalte vor Ort beim Bauherrn. D.h. kurzfristige Termine, die man mal vor Ort einplanen würde um Unterstützung zu erfahren (z.B. das gestrige Gespräch bzgl. der Geländesituation) sind fast nicht möglich.

Sicher kann man einige oben erwähnte Punkte jetzt auch diskutieren, ich möchte aber unsere bisherigen Erfahrungen und Meinungen hier kundtun. Viele bauen eben das erste mal und sind dann meist erschlagen von vielen Dingen. Unterstützung von Profis würde man daher doch eher begrüßen. Außerdem sind wir der Meinung, dass wenn man im Begriff ist eine Sache im Wert von 250.000 – 300.000 EUR (Haus, Keller, Bemusterung) zu erwerben, es durchaus angebracht ist mehr Betreuung zu erfahren. Stellt euch mal vor Ihr kauft als Privatperson ein oder mehrere Autos zu diesem Wert oder auch andere Gegenstände dieser Art! Hier würde man definitiv als „VIP“ behandelt werden.

A never ending story

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Heute gab es den angekündigten Termin mit folgender Beteiligung:

  • Gemeinde
  • Landkreis
  • Vermessungs-/Planungsbüro
  • Nachbarn

Meiner Meinung nach sind wir aber nicht wirklich viel weiter. Das Treffen und die Diskussion haben ca. 1,5 Std. gedauert. Leztendlich wurde auf und ab diskutiert ob man das so oder so machen kann.

Grundsätzlich ist unser Anliegen/Problem zwar verstanden worden bzw. fand auch Zustimmung. Es ist allerdings noch zu keiner Einigung gekommen wie man das Problem für alle Beteiligten am besten in den Griff bekommt. Es werden jetzt erst mal bis Donnerstag neue Profilzeichnungen angefertigt, die dann erst mal zwischen der Gemeinde und dem Landkreis begutachtet werden. Sobald die eine Chance sehen, dass es auch für die weiter unten liegenden Grundstücke so vertretbar ist, werden wir uns warscheinlich wieder alle an einen Tisch setzen müssen.

Ich hoffe wirklich, dass wir bald zu einer Einigung kommen, denn die Zeit verinnt Tag für Tag und wir wollen unbedingt am 16.12. in die Gemeinderatssitzung mit unserem Bauvorhaben.