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3.12.2008 von Dave.
Ich denke es ist durchaus mal an der Zeit auch konstruktive Kritik an Fingerhaus zu üben.
1) Wir fragen uns ob Fingerhaus keine Werbung in eigener Sache benötigt, zumal Fingerhaus in Bayern nicht gerade wirklich bekannt ist (zumindest haben wir noch niemanden aus unserem Umfeld getroffen dem der Name ein Begriff war). Wir haben seit seit dem Vertragsabschluss im Juli 2008 noch kein Baustellenschild erhalten. Ist zwar an sich nichts dramatisches, aber wir würden gerne auch etwas Farbe bekennen. In unserem Gebiet entstehen laufend neue Häuser - das Baustellenschild war immer sehr schnell aufgestellt. Außerdem haben wir die Frage nach einem Baustellenschild schon mehrfach abgesetzt.
2) Manchmal denken wir, dass ein wenig mehr Unterstützung angebracht wäre. Ich meine man lernt als Neuling im Bauherren-Geschäft in kürzester Zeit soviel neues dazu und muss laufend Entscheidungen treffen, die man im Vorfeld evtl. noch garnicht einschätzen kann. Da wäre ein wenig mehr “unter die Arme greifen” bzw. “an der Hand nehmen” oftmals wirklich notwendig. Als Beispiel möchte ich folgendes anbringen:
Im November hatten wir ja einige Gespräche mit der Gemeinde. In einem hatte es geheißen, dass wir mit unserem geplanten Vorhaben (Festsetzung einer neuen Geländeoberfläche) in einen Bauausschuß rein sollen. In unserem Köpfen war die mündliche Aussage an die Gemeinde mit unserem Vorhaben als ausreichend genug deklariert, so dass es im Bauauschuß vorgetragen werde kann. Dies hatte ich im Vorfeld so auch an Fingerhaus mitgeteilt. Am Tag des Bauausschußes bekam ich dann den Anruf, dass wir doch endlich Pläne vorzeigen sollten, wenn wir wenigstens noch in die Gemeinderatssitzung wollen - der Bauausschuß war natürlich bereits Vergangenheit. Das es natürlich vollkommener Quatsch ist in einen Bauausschuß zu gehen, ohne Pläne eingereicht zu haben ist uns mittlerweile auch klar geworden. Aber woher soll man das wissen, wenn man noch nie damit zu tun hatte? Da hätte bereits der Einwand von Fingerhaus kommen müssen.
3) Da der Kellerbau durchaus die Position ist, die Anfangs am wenigsten definiert ist, gibt es viele kleine Dinge, welche schlussendlich ins Budget eingreifen. Hier braucht es unbedingt mehr Infos im Vorfeld.
4) Man liest immer wieder über Positionen, die erst bei der Bemusterung aufschlagen. Hier gehört meiner Meinung nach im Vorfeld eine Aufstellung der Punkte her, die es evtl. noch einzuplanen gibt. Sicher wir den meisten Bauherren 1000 EUR mehr oder weniger nicht komplett den Boden unter den Füßen wegziehen, man ägert sich aber doch sehr, wenn es solche “Unbekannten” gibt. Diese Position basiert allerdings vorwiegend auf Hörensagen, da wir die Bemusterung selbst ja noch nicht durchlaufen haben. Allerdings hatte ich schon mit dem einen oder anderen Kontakt, über die ich bereits einige Positionen vernommen habe, an welche wir bislang noch nicht mal im Traum gedacht haben.
Allgemeines Problem bei Bauunternehmen/Hausherstellen die nicht gleich um die Ecke stationiert sind ist die recht spärlichen Aufenthalte vor Ort beim Bauherrn. D.h. kurzfristige Termine, die man mal vor Ort einplanen würde um Unterstützung zu erfahren (z.B. das gestrige Gespräch bzgl. der Geländesituation) sind fast nicht möglich.
Sicher kann man einige oben erwähnte Punkte jetzt auch diskutieren, ich möchte aber unsere bisherigen Erfahrungen und Meinungen hier kundtun. Viele bauen eben das erste mal und sind dann meist erschlagen von vielen Dingen. Unterstützung von Profis würde man daher doch eher begrüßen. Außerdem sind wir der Meinung, dass wenn man im Begriff ist eine Sache im Wert von 250.000 - 300.000 EUR (Haus, Keller, Bemusterung) zu erwerben, es durchaus angebracht ist mehr Betreuung zu erfahren. Stellt euch mal vor Ihr kauft als Privatperson ein oder mehrere Autos zu diesem Wert oder auch andere Gegenstände dieser Art! Hier würde man definitiv als “VIP” behandelt werden.
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