Keller (fast) fertig

Entschuldigt bitte die lange Wartezeit bis zu diesem Blogeintrag, aber es war wirklich jeden Tag etwas anderes und ich hatte einfach keine Lust mehr zu schreiben.

Jetzt aber eines nach dem anderen:

Planmäßig haben die Keller-Bauarbeiten  am Montag, den 06.04.2009 durch Partnerbau begonnen. Da die Jungs (2 Stück an der Zahl) einige Kilometer zurücklegen mussten um zu uns zu gelangen, fuhren Sie an diesem Tag auch bereits um 3 Uhr Morgens los. Gegen ca. 8.30 Uhr trafen Sie dann auch ein. Wir besprachen dann das wichtigste und ich fuhr danach in die Arbeit.

Als ich dann Mittags wieder zu unserem Bauplatz fuhr, war die Schallung bereits soweit aufgestellt und die „Knochen“ (Abstandshalter für die Eisengitter) wurden gerade verteilt.

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Am Abend lagen dann die Eisengitter und der Fundamenterder in der definierten Bodenplatte. Die Monteure machten an diesem Tag sicher schon früher Feierabend, da die lange Fahrt bestimmt nicht ohne war.

Bzgl. des Fundamenterders gibt es aktuell allerdings noch Klärungsbedarf zwischen Partnerbau und unserem Elektriker. Es wird gerade diskutiert ob der Erder korrekt in einer weißen Wanne verlegt worden ist. Sobald es auf diesem Gebiet Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch wissen. Hier mal der Link zur Broschüre über den Fundamenterder wie er nach DIN verlegt werden müsste: Fundamenterder (Elektro+)

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Am Dienstag Vormittag kam dann der Beton für die Bodenplatte. Als ich am frühen Nachmittag dort auftauchte war die Arbeit auch schon getan und die Bodenplatte bereits mit Folie abgedeckt.

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Am Mittwoch Mittag sollte dann die erste Kolonne mit den Außenwänden ankommen. Gegen 12.30 Uhr war dem dann auch so. Da ich auch was von der Aufstellung mitbekommen wollte, bin ich extra früher nach Hause gegangen. Als ich gegen 14 Uhr ankam waren die Außenwände bereits gestellt. Kurz darauf haben Sie begonnen die erste Innenwand zu setzen. Das ging wirklich alles recht flott.

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Gegen 16.30 lagen dann auch bereits alle Deckenteile auf dem Keller. Kurz darauf konnten wir (unser Elektriker und ich) dann auch beginnen die Leerrohre sauber in der Kellerdecke zu verlegen bevor der Beton am nächsten Tag kommen soll.

Leider war die Ausführung der Leerrohre nicht ganz wie wir sie erwartet hatten. Zwar passten die Positionen und auch die Anzahl der Dosen, allerdings nicht die Anzahl der Leerrohre, so wie Sie auf den Ausführungsplänen von Partnerbau beschrieben waren. Dort stand nämlich folgender Satz unter dem Punkt Elektro: „Alle Leerrohre sind nach oben zu führen: 2Stück/Dose“. Darauf haben wir uns auch verlassen. Einzelne Steckdosen sind allerdings nur mit einem Leerrohr versehen worden.

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Diese geplante Ausführung war für unsere Verkabelung genau richtig und haben wir auch erwartet (für das Haus haben wir dies extra in Auftrag gegeben, bei Partnerbau war es ja bereits schon von vornherein auf den Plänen gestanden). Wir benötigen pro Steckdose oder Steckdosenkombination mind. 2 Leerrohre (ein kommendes und ein gehendes), da wir nur so eine saubere Verkabelung mit 5×1,5 Kabel für den Bus gewährleisten können (eine Art Ringleitung). Dies hat den Vorteil, dass wir erstens mit weniger Kabel und zweitens mit weniger Dokumentation (bei meiner Verkabelung wird alles auf Reihenklemmen gelegt und danach dokumentiert) auskommen. Auch hat es den Vorteil, dass wir wesentlich weniger Leerrohre in den Deckendurchbruch ziehen hätten müssen um so mehr Platz für den Rest und auch für die Zukunft zu haben. Da die Leerrohrverlegung nun allerdings nicht wie angegeben durchgeführt wurde, erwarten wir natürlich ein entgegenkommen von Partnerbau. Wir haben ja jetzt den Mehraufwand. Diese Info habe ich auch schon bereits an den Bauleiter weitergegeben.

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Am Donnerstag Morgen wurden dann die letzten Vorarbeiten für die Betonierung der Außenwände und Decke durch den Bautrupp erledigt. Der Beton wurde gegen 12 Uhr erwartet. Leider kam dieser erst mit ca. 1,5 Std. Verspätung. Zwischenzeitlich nutzte ich die Zeit um noch ein paar Bilder zu machen.

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Dann ging es los. Zuerst wurden die Wände mit Beton gefüllt. In die Außenwände der weißen Wanne (insgesamt 30 cm stark) ging schon mal einiges rein. Erst mit dem dritten Betonmischer (wenn ich es noch richtig in Erinnerung hatte), fingen Sie an die Decke zu betonieren. Am Ende sah der Keller dann auch nach Keller aus. Die Jungs von Partnerbau konnten sich dann kurz vor 18 Uhr endlich auf den Heimweg machen und die lange Autofahrt auf sich nehmen.

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Gestern Abend und auch Heute Morgen (Freitag) gaben wir dem durstigen Beton dann auch noch eine kleine Abfrischung und haben ihn danach mit Folie abgedeckt. Wir werden ihn jetzt auch noch ein paar mal wässern, damit es keine Rissbildung gibt.

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Nächsten Mittwoch Nachmittag bzw. spät. Donnerstag morgen kommt dann ein anderer Trupp um die Restarbeiten durchzuführen. Dies wären Fugenabdichtung mit Bitumen, Anbringung der Außendämmung und der Lichtschächte.

Apropos Lichtschächte. Vorweg vielen Dank an Christoph und Bianca von http://wirbaueninbayern.blogspot.com/. Erst durch Sie sind wir wirklich darauf gestoßen, dass unsere Licht- bzw. Lüftungsschächte für die LWZ zu klein sind. Der Durchbruch hat 43 cm und die Schächte hätten nur 41 cm gehabt. Als ich unseren Polier daraufhin angesprochen habe wollte er es erst garnicht glauben und hat das ganze nochmal geprüft. Wie erwartet konnte er das nur bestätigen. Der nächst größere Schacht hat dann allerdings bereits 80 cm. Diese waren eigentlich auch auf den Plänen von Partnerbau eingezeichnet. Fingerhaus hatte da noch die ganze Zeit kleine in den Plänen vermerkt. Da ein normaler Fensterschacht auch leicht defekt war, muss der Trupp nächste Woche also drei neue mitbringen.

So, das war es jetzt dann erst mal wieder. Morgen werden wir uns mal die Innenwände näher ansehen um zu sehen wie wir die Fugen innen verspachteln müssen und was wir mit den Wänden selbst machen (nur drüberweißeln oder auch verputzen).

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