Ein Haus will versorgt sein (2. und 3. Tag nach Hausstellungsbeginn)

Am zweiten Richttag wurden neben der Verkleidung (Dämmung) der Geschossebenen vorwiegend Arbeiten am Dach erledigt. Bis früher Nachmittag wurde der Dachstuhl fertiggestellt (Handarbeit war angesagt, da ein Walmdach nicht vorgefertigt werden kann). Danach kamen dann die Dachziegel. Da wir jeden zweiten Ziegel geklammert bekommen (Windschutz), dauert das ganze natürlich einen Tick länger. Zwischendurch wurde dann auch die Solaranlage montiert.

Am Freitag hat uns dann auch unser Verkaufsberater auf der Durchreise nach Poing (Musterhauszentrum) besucht.

Auch am Freitag haben wir gegen 9 Uhr begonnen die Kabel zu ziehen. Am ersten Tag bis ca. 21 Uhr und gestern bis 23 Uhr (jetzt aber auch zu 99% fertig)! Leider war die Leerrohrinstallation von FingerHaus teilweise sehr schlecht verlegt, so das ein paar Stunden an Mehraufwand notwendig waren. Es wurden oben ca. 25 – 30 cm unterhalb der Decke (auf den Fotos zu erkennen) immer wieder Bohrungen für Hohlraumdosen mit Leerrohren gesetzt in welchem dann Kabel der meist darunterligenden Steckdosen- und Schalterbohrungen zusammengelaufen sind. Für uns und auch für den Bauleiter bereits am ersten Richttag unerklärlich. Was wollen wir mit Bohrungen auf dieser Höhe? Wir mussten versuchen alle dort endenen Leerrohre unter die Decke zu führen. Manchmal ging aber nicht mal das, da dann unterhalb der Decke nicht offen war. Also mussten wir uns den Weg irgendwie freibahnen. Und das war eine riesen Fummelarbeit. Was man sich dabei gedacht hat ist echt fraglich. Ferner wurden dann teilweise die notwendigen Bohrungen für das abgreifen der Fenstermagnetkontakte und E-Rollos auf der einen Seite des Fensters gemacht und die Kabel aber auf die andere Seite gelegt! Äh wo war die Bohrung gleich nochmal??? Dann wurden einige Leerrohre mit Ziehdrähten gelegt, wo der Draht nur auf einer Seite erreichbar war. Für die zweite Seite war er viel zu kurz. Im Moment haben wir z.B. noch das Problem den Außenfühler der Wärmepumpe mit einem Kabel zu versorgen. Dort war zwar wieder ein viel zu kurzer Draht ersichtlich, der aber nicht zum Leerrohr nach außen geführt hat. Uns bleibt jetzt erst mal nur die Option die Holzwerkstoffplatte mit der Gipsplatte wegzunehmen (werden wir am Montag die Richtkolonne erledigen lassen) um dann hoffentlich zu sehen wo das Leerrohr von außen anzutreffen ist.

Da dies einiges an Mehraufwand bei uns bedeutet hat werde ich mit unserem Bauleiter nochmal darüber sprechen müssen. Zusätzlich kommt dann hinzu, dass bei der Verspachtelung (wird ja auch von FingerHaus gemacht) eine große Anzahl an Bohrungen zugemacht werden müssen. Da bin ich mal gespannt wie das am Ende aussieht.

Übrigens überlegen wir im Moment u.a. auch wg. dieser Situation und den vielen Spachtelpunkten und somit auch vielen sichtbaren Übergängen ob es nicht doch sinnvoller ist einen Spritzputz auf die Innenwände auftragen zu lassen. Ich habe keine Lust immer und überall so viele Übergänge nach dem malern zu sehen. Das bedeutet natürlich auch gleich wieder eine Stange mehr Geld als ursprünglich geplant.

Hat jemand zufällig Informationen wieviel eine Spritzputzauftragung kostet? Egal ob jetzt direkt über FingerHaus oder über eine andere Firma (m²-Preis)?

Hier noch ein paar Bilder von der Dacheindeckung und von den vielen Kabeln im Haus 😉

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Auf dem nachfolgenden Bild könnt Ihr mittig rechts (links oberhalb der Tür) z.b. so eine zusätzliche, nicht erklärbare Bohrung erkennen. Die gab es in jedem Raum vielfach.

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Beim nächsten Bild könnt Ihr bereits die Kabelwanne im Keller und den Zählerschrank sehen. rechts neben dem Zählerschrank wird dann noch der Netzwerkschrank platziert (die Netzwerk und Sat-Leitungen seht ihr bereits schon nach hinten verlegt). und nochmal weiter rechts, d.h. links neben der Tür (zweites Bild wo die ganzen Kabel vom Deckendurchbruch kommen), kommt dann der KNX-Verteiler hin.

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Die letzten beiden Bilder zeigen dann den Stand gestern Abend 23 Uhr.

5 Responses to “Ein Haus will versorgt sein (2. und 3. Tag nach Hausstellungsbeginn)”

  1. struppi sagt:

    Spritzputz von FH etwa 6 Tsd. € – bei etwa 600m2 Wandfläche.
    Wir lassen das extern durchführen – da Spritzputz = Kratzputz.
    War unser großes Problem bei der Bemusterung, da wir glatte Wände haben wollen.
    Wenn der Putz noch weiter geglättet werden soll, dann sind etwa weitere 6 Tsd. € fällig (ebenfalls FH)

  2. Dave sagt:

    Hi Struppi,
    danke für diese Info. Das mit dem „Kratzputz“ ist auch ein Thema, das wir eigentlich nicht haben wollen. Was kostet denn ein glatter Putz bei einem externen?
    Danke!

  3. Dave sagt:

    Ach ja, Decken werden dann ganz normal verspachtelt und getrichen, oder?
    Wird eigentlich unter dem Spritzputz noch gespachtelt?

  4. struppi sagt:

    Zu den Decken: Normal verspachteln und streichen.
    Für mich als Laie ist das normal – der Handwerker kennt Q1 bis Q4 – FH verspachtelt nur die Qualitätsstufe 1 bei der Ausbaustufe „Technikfertig“. Wenn Du den Spritzputz von FH machen läßt, ist das Q2 spachteln im Preis drin. Für einen noch glatteren Putz mußt Du Q3 oder sogar Q4 spachteln lassen, deswegen ist der Preis auch so hoch.
    Zur Zeit bin ich noch in der Handwerkerauswahl, deswegen kann ich keinen Preis nennen. Kannst Du aber im Internet ausschreiben…

  5. Dave sagt:

    Ok, bei fast fertig spachtelt FH eh schon Q2. Wir hatten uns in der Bemusterung damals den Betrag von Q3 geben lassen, der dort allerdings mit über 8.000 angegeben.
    Ehrlich gesagt wissen wir nicht was wir jetzt tun sollen. Werde mich morgen auch noch mit einem ansässigen Malerbetrieb unterhalten.

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