Spachtelarbeiten „2. Blick“

Der 1. Blick hat zwar nicht unbedingt getrügt, allerdings ist uns (bzw. unserem Maler/Spritzputzer) schon noch einiges aufgefallen, das nachgebessert werden muss, da man es sonst auch unter dem Spritzputz durchsehen würde.

Vorwiegend betrifft es im EG die Schrauben in den Deckengipsplatten, welche diese an der Lattung halten. Hier sieht man eindeutig, dass es die Spachtler eilig hatten mit dem Fertigwerden. Im OG (dort haben Sie mit der Arbeit begonnen), sieht das ganze noch wesentlich sauberer aus. Viele der Schrauben sind nach innen eingfallen, so dass wir nochmal drüberspachteln werden müssen. Die zwei Durchgänge zu/von der  Küche sind auch nicht 100%. Eine zuviel gesetzte Bohrung für eine Steckdose hatten Sie auch nur sehr unsauber zugemacht, so dass diese nach innen eingebrochen ist und wir nochmal komplett drübergehen müssen. Dann sind hier und da mal wieder ein paar Buckel drin. Alles in allem aber nichts dramatisches. Grunsätzlich natürlich ärgerlich dass es nicht gleich passend gemacht wurde, aber wir wollen jetzt mal nicht päpstlicher sein als der Papst. Wir werden die Dinge die nächsten Tage nachbessern (spachteln und schleifen).

Worüber ich mich allerdings mehr ärgere ist der Punkt „Schließen von Deckendurchbrüchen zu 400,-EUR“. Da werde ich nochmal mit unserem Bauleiter darüber sprechen müssen, denn die 2-3 Durchbrüche sind schnell zugekleistert gewesen und das auch nicht wirklich schön, so dass wir so und so nochmal Hand anlegen werden müssen um das ganze nachzuschleifen. Wenn ich gewußt hätte was wirklich zu tun ist hätten wir alle Durchbrüche selbst gemacht, da mein Vater sowieso schon zwei selbst zugemacht hatte.

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2 Responses to “Spachtelarbeiten „2. Blick“”

  1. Karina sagt:

    Hallo,

    da wir voraussichtlich ab dem Wochenende mit dem Verspachteln in Eigenleistung anfangen, hätte ich mal eine Frage:

    Unser Bauleiter hat uns gesagt wir sollen in die Fugen und an die Ecke Gewebebänder (verschiedene Sorten) einlegen. Ein Freund von uns, der Stukkateur-Meister ist, meinte hingegen das sei nicht ausreichend. Er empfiehlt und an stark beanspruchen Ecken Aluleisten und ansosten Magic Corner (zwei Kunststoffteile, die mit elastischem Gummi verbunden sind). Wobei er wohl noch nie ein Fertighaus verspachtelt hat.

    Wie machen es denn die Handwerker bei Fingerhaus? Nehmen die nur Gewebebänder oder auch Eckschienen etc.?

  2. Dave sagt:

    Hi Karina,
    es wurden definitiv Gewebebänder und Eckschienen verwendet. Es ist auch das einzig richtige dies so zu verwenden. Man kann auch ein sog. Malerfleece verwenden. Von diesem „Magic Corner“ habe ich noch nichts gehört und ist meines Wissens auch nicht verwendet worden.

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