Es wird immer wohnlicher

Wieder einiges passiert seit meinem letzten Eintrag:

Am Montag ging es los mit Vorarbeiten zum Außenputz und den Fliesenarbeiten im Bad. Aber eines nach dem Anderen.

Die Putzer waren hier und haben die ganzen Ecken und die Bauchbinde sowie die Binde unter dem Dach mit Armierungsgewebe und -Putz abgedeckt. Danach ging es erst mal auf die nächste Baustelle und Morgen und Übermorgen (Donnerstag und Freitag) soll dann der ganze Außenputz fertiggestellt werden. Am Freitag soll dann auch gleich noch das Gerüst wegkommen. Warum das ganze Just in Time ist erzähle ich im nachfolgenden Blogeintrag 😉

Ach ja, nächste Woche soll dann der Sockelputz gemacht werden.

Ebenfalls waren – wie bereits erwähnt – die Fliesenleger für unsere Bäder am Montag kurz da und haben die „Naßzellengummiabdichtung“ aufgerollt. Alles nachdem Sie unsere Estrich-Restfeuchte gemessen haben – nichts 0,00%. Leider hat der Keller noch gute 0,9%. In zwei Wochen soll das aber auch i.O. sein, denn dann wollen wir unsere Fliesen legen lassen.

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Weiter sollte es dann erst am Mittwoch mit den Fliesenlegen gehen (auch die sollten zuerst zur anderen Baustelle fahren), allerdings haben wir dann überraschend bereits gestern (Dienstag) Abend ca. 18 Uhr wieder Besuch von Ihnen erhalten. An der anderen Baustelle scheint das Material ausgegangen zu sein und so haben Sie beschlossen noch am Abend die Bodenfliesen vorab zu legen, so dass Sie am nächsten Tag gleich mit den Wandfliesen beginnen können. Hat auch alles prima geklappt, so dass wir heute ein fertig gefliestes Bad in Augenschein nehmen duften.

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Montag und Dienstag haben wir dann unser Innendämmungsverspachtelung fertiggemacht und heute abgeschliffen und grundiert. Morgen wird der Treppenabgang dann gestrichen. Ferner haben wir heute noch die Küche und den Abstellraum gestrichen, so dass nun nur noch der o.g. Treppenabgang in den Keller und natürlich den Flurbereich im Keller und die zwei Bäder gemacht werden müssen. D.h. morgen noch Bäder abkleben und grundieren + Kellerabgang streichen und am Freitag Bäder streichen. Am kommenden Montag ist dann Spritzputz angesagt.

Am Dienstag wurde dann der Waschbeckenanschluß richtig gelegt. Bisher war es für ein Ausgussbecken vorbereitet, allerdings hatten wir immer von einem normalen Waschbecken gesprochen. War wohl ein klassisches Mißverständnis und uns ist es erst garnicht aufgefallen. FingerHaus hat das ganze dann ohne Diskussion ändern lassen.

Ebenso wurde die angesprochene Fehlermeldung in der Heizung gelöscht, so dass  das Schraubenschlüsselsymbol wieder weg ist. Laut dem Monteur vor Ort war das Trocknungsprogramm schon länger aus. Komisch nur, dass die Heizung dennoch weiter gelaufen ist und auch die Temperatur im definierten Umfang runtergefahren wurde. Naja, mittlerweile ist sie wieder ganz stromlos gemacht worden, da ich im Moment keine Heizung brauche. Jetzt ist nur die Frage ob das gut ist oder weniger gut. Sollte die Heizung evtl. weiter laufen und auch ständig das Wasser auf Temperatur halten? Wäre super wenn mir dazu jemand Infos geben könnte.

Ferner sind wir immer noch auf der Suche nach unserem Drehverschluss und Aufsatz am Außenwasserhahn. Nach einigen Telefonaten mit Beetz hat es immer wieder geheißen, dass Sie dafür garnicht verantwortlich sind. D.h. sie haben den Wasserhahn garnicht montiert. Allerdings verstehe ich da jetzt garnichts mehr, denn soviel ich weiß war der Wasserhahn außen erst dran als Beetz die Rohbauinstallation durchgeführt hat. Sie haben mit dem Anschluß dann auch Ihre ganze Verrohrung getestet. Lt. unserem Bauleiter sind auch genau die Sanitärleute dazu aufgefordert den Drehverschluss & Co. abzunehmen, damit nicht irgendwie daran rumgespielt wird (Kinder o.ä.). Ja jetzt ist er weg und wir kennen uns garnicht mehr aus. Sei es drum, FingerHaus muss sich darum kümmern und das am besten schnellstmöglich, denn wir wollen einen Wasseranschluss außen auch nutzen können. Für die jetzt dann beginnende Garagenbauphase u.ä. wäre er dringend notwendig. Ich hätte das ganze auch gerne vor Ort mit der Vorgesetzten unseres Bauleiters (ist im Moment im Urlaub) besprochen, aber wie immer meldet sich da keiner, dass man mal ein paar Dinge besprechen kann. Das ist echt ein Manko auch von unserem Bauleiter in der Vergangenheit gewesen. Meist sind wir zufällig aufeinander getroffen. Auch heute haben wir wieder erfahren, dass die Vorgesetzte vor Ort war, aber wir wohl leider etwas zu spät kamen. Hier sollte definitiv ein wenig mehr darauf geachtet werden, vor Ort Termine bekanntzugeben. Manche Dinge spricht man einfach wesentlich einfacher an der Baustelle – Auge in Auge – durch.

Dann haben wir nun alle Hohlwanddosen gesetzt und Fenster sind nun auch alle verkabelt (Magnetkontakt hatte noch im Treppenhaus gefehlt). Außerdem haben wir nun unsere Wetterstation auf „Höhe“ gebracht.

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Zu guter letzt wollte ich dann heute noch die Gelegenheit des vorhandenen Gerüsts nutzen und ein paar Bilder vom Dach zu machen. Das ganze von West nach Südwest.

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6 Responses to “Es wird immer wohnlicher”

  1. Dirk sagt:

    Wenn man sich so die Häuser in eurer Nachbarschaft anschaut kann man denken ihr habt in Italien gebaut 😉
    Nett habt ihr es bei euch

  2. Thomas und Michéle sagt:

    Also ich muss schon sagen die Fliesen in eurem Bad gefallen mir richtig gut, sieht total toll aus. Ihr fließt aber nicht Deckenhoch, oder? Was bekommt ihr denn an den nicht gefliesten Stellen?

  3. Dave sagt:

    Manche finden es ein wenig langweilig – die erwarten dann irgendwelche Bordüren o.ä. Das ist uns aber zuviel Schnickschnack und daher haben wir es schlicht gelassen.
    Nein – wir fliesen natürlich nicht Raumhoch (nur im Duschbereich – ist eh klar). Die Fliesen liegen bis auf ca. 1,25 m. Darüber kommt jetzt der Spritzputz.

  4. Dirk sagt:

    Spritzputz… Ich denke immer noch drüber nach.
    der Ablauf ist?:
    1* Grundieren
    1* Streichen weiß
    1* Spritzputz aufbringen, mit der Rolle!?

    habt ihr nach dem verspachteln nachgearbeitet?

  5. Dave sagt:

    Hi Dirk,
    fast richtig:
    1. 1 x grundieren (z.B. StoPrim Plex)
    2. 1 x streichen (z.B. StoColor In)
    3. je nach Gusto Spritzputz aufbringen 1-2 mal (z.B. StoLook decor medium). Allerdings nicht rollen, sondern wirklich spritzen. Dafür braucht man schon einen erfahrenen Maler. Habe auch schon gehört, dass man notfalls Rollen kann, aber wie das funktionieren soll weiß ich nicht. Sto selbst schreibt nur was von Spritzverfahren. Sto hat bei allen Produkten auch Informationen im Netz abgelegt:
    z.B. http://infonet.sto.de/prinsassets/assets/tm/TM_StoLook_Decor_Medium.pdf

    FingerHaus (bzw. deren Subunternehmer) selbst macht es meines Wissens nach leicht abgewandelt. D.h. ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob Sie überhaupt grundieren, aber in jedem Fall wird erst der Spritzputz aufgetragen und dann darübergestrichen. Das scheinbar um einen Arbeitsschritt zu sparen, allerdings hat sich mir das noch nicht ganz erschlossen welcher das sein soll. Lt. Sto sollte es allerdings anders rum gemacht werden.

    Wie bereits schon öfter erwähnt haben wir das ganze Haus nochmal nachgespachtelt. Natürlich nicht die kompleeten Wände und Decken, aber jeden Raum an Wand und Decke nach Fehlern abgesucht bzw. nicht so gut gespachtelten Flecken. Dann nachgespachtelt und nach der Trocknung wieder abgeschliffen. Wir sind bestimmt 2-3 x durchs Haus durch. Dir fällt nämlich immer wieder was auf. Aber der Aufwand war es mir Wert, denn umso besser die Vorarbeit, um so besser das Endergebnis.

    Das ganze ist natürlich im Vergleich zum nur Streichen nicht gerade günstig. Wenn du bedenkst, dass wir unser Haus (ca. 470 m² Fläche an Wand und Decken) mit gerade mal 5 x 15 l Eimern Farbe (ca. 43 EUR/Eimer) einmal streichen konnten und hingegen vom Putz 20 Eimer a 21 kg benötigt werden (hoffe das das reicht), wo einer ca. 52 EUR kostet. Andererseits siehst du sicherlich weniger irgendwelche Unebenheiten durch.

  6. Dirk sagt:

    Danke für den ausgiebigen Bericht!

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