Die Entscheidung

An erster Stelle stand bei uns die Überlegung welche Bauart für uns in Frage kommt. Es ist mittlerweile ja schon fast zu einer Glaubensfrage ausgeartet ob nun eher Massivbau oder Holzbauweise (Fertighaus).

Das „Für- und Wider“

Massivhaus:
+ Wertbeständigkeit (zumindest in vielen Köpfen noch so verankert)
– Platzverlust durch größere Aussenwandstärken

Fertighaus:
+ natürlicher Werkstoff Holz
+ schnelle Bauzeit (Rohbau steht i.d.R. nach bereits 48 Std.)
+ bessere Dämmwerte (zumindest in jedem Fall wesentlich einfacher zu erreichen)
+ bessere Kalkulation der Baukosten

Ich sehe alleine schon an der kleinen Aufstellung, dass ich mehr positive Beiträge beim Fertighaus hinterlegt habe (hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Aber ich mache es kurz – oh wie überraschend – wir haben uns für ein Fertighaus entschieden. Es mag die kontroversesten Diskussionen dazu geben, aber jeder mag dazu seine Meinung haben und die sollte man tolerieren.

Nun ging es ans Angebote einholen. Wir wollten allerdings nicht zu Angebotsjägern mutieren und haben uns im Vorfeld schon einige wenige ausgesucht.

Da ich nicht in Erklärungsnot kommen möchte und auch nicht die anderen Hersteller in irgendeiner Form schlecht reden will, teile ich euch lediglich unsere Entscheidung über den Fertighaushersteller mit.

Es wurde Fingerhaus. Den Werkvertrag haben wir am Samstag, den 12.07.2008 unterschrieben. Unser Berater war uns von Anfang an sehr sympatisch und es hat einfach alles gepasst. Das Vorgehen hat genau unseren Vorstellungen entsprochen. Fingerhaus ist mit Sicherheit nicht der günstigste Anbieter, aber wir sind der Meinung das das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.

Da sich unsere Wunschvorstellungen leider nicht ganz mit unserem Budget gedeckt haben, mussten wir auf einen Standardgrundriss zurückgreifen. Hier hatte Fingerhaus genau das im Portfolio was wir uns vorgestellt hatten. Das Medley 300 B. Der Vorteil dieses Konzeptes liegt darin, dass man so gut wie je jedes verfügbare Dach darauf setzen kann. D.h. ein- und derselbe Grundriss, nur entweder mit Sattel-, Pult- oder Walmdach, mit niedrigem Kniestock oder mit 1,60 m Kniestock. Egal wie, man hat sehr viele Möglichkeiten und das zu einem wirklich attraktivem Preis.

Auch wenn das Medley auf der „Basic“ und nicht auf der „Standard“ Bau- und Leistungsbeschreibung basiert (und somit vom Umfang der Leistungs etwas geringer ausfällt), konnten wir uns gut damit anfreunden.

Hier die Grundrisse unseres knapp mit 150 m² ausgestattetem zukünftigen Hauses:

Medley 300 B EG

Medley 300 OG

Im Erdgeschoss werden wir den Technikraum als WC mit Dusche nutzen und das im Plan verzeichnete WC wird als Abstellkammer dienen. Die Heizung usw. wird alles in den Keller verfrachtet.

Zur Beheizung haben wir uns für die Luft-Wasser-Wärmepumpe von Stiebel Eltron LWZ 303 SOL mit Solarkollektoren entschieden. Diese Wärmepumpe bietet eine integrierte kontrollierte Be- und Entlüftung. Zusätzlich werden wir im EG zwischen dem Wohn- und Essbereich noch einen Kaminofen (Olsberg Mayon) installieren, den wir durch die Lüftungsanlage optimal zur Unterstützung der Heizung nutzen können, da die erwärmte Luft sauber im ganzen Haus verteilt wird bzw. durch die Wärmerückgewinnung optimal wieder genutzt werden kann.

2 Responses to “Die Entscheidung”

  1. Chris sagt:

    Hallo,
    erstmals sehr schöner BLog!!!

    darf man Fragen Welche Kosten beim Keller auf einen zukommen?

    Schöne Grüße

  2. Dave sagt:

    Hi Chris,
    es kommt ganz darauf an wie der Keller ausgeführt wird. D.h. z.B. mit weißer oder schwarzer Wanne usw.
    Dann kann der Keller schnell mal ein gut ausgestatteter Mittelklasse Wagen sein 😉

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