…verspätete Rückmeldung zum Jubiläumswochenende in Frankenberg

So, hat ein paar Tage gedauert aber jetzt kann ich niederschreiben wie das Wochenende war. Der Beitrag kann also durchaus auch etwas länger werden…

Vorweg noch eine kleine Vorgeschichte:
Erfahren haben wir von dem Wochenende zufällig über die Fingerhaus-Homepage, da ich mich dort gelegentlich auf den neuesten Stand bringe. Im Bereich „Aktuelles“ habe ich dann vom Bauinfotag am 30.08. und vom Jubiläumsfest am 31.08. gelesen. Zusätzlich Stand zu diesem Zeitpunkt noch vermerkt, dass man sich unter Tel. xxx anmelden kann und dann bei Erscheinen einen Gutschein für sein Fingerhaus erhält.

Zwischenzeitlich war ich dann mit unserer Kundenbetreuerin in Kontakt, da ich es schade fand nur so von diesem Wochenende erfahren zu haben. Sie meinte, dass einige Einladungen rausgegangen sind, aber eben nicht alle Fingerhaus-Kunden und -Interessenten da untergebracht werden konnten und bat um Verständnis. Es ist zwar auch Werbung geschalten worden aber eben nicht im bayerischen raum. Wir sind aber natürlich herzlich eingeladen zu kommen, zumal es ja auch ein öffentliches Event war. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass die ganze Aktion natürlich hauptsächlich für Neukunden gedacht war (speziell auch der Gutschein). D.h. sobald dann irgendwann ein Werkvertrag zustande kommt (genauer bis Ende Oktober), können diese den Gutschein einlösen. Na klar, welche Firma denkt nicht so.

Nichts desto trotz wollte ich uns 2-3 Tage später über die im Netz abgedruckte Nummer anmelden, da ich es einfach versuchen wollte (war ja nirgendwo anders zu lesen, dass nur Neukunden diesen Gutschein erhalten und nicht bereits Bauherren, die schon einen Werkvertrag unterschrieben haben). Ich dann Browser angeworfen, www.fingerhaus.de eingegeben und siehe da – der Satz inkl. Telefonnummer war nicht mehr ersichtlich. Davon habe ich mich in diesem Moment aber nicht abbringen lassen. Mein Motto zu diesem Zeitpunkt war „Mund auf oder Geldbeutel auf“ (welches ich warscheinlich viel zu selten vertrete 🙁 ). Ich habe dann also zum Hörer gegriffen und bei der Zentrale angerufen und gemeint, dass ich mich gerne für das kommende Wochenende anmelden möchte. Man hat mich sofort verbunden und meine Daten entgegegen genommen. Es wurde auch gefragt ob ich schon einen Fingerhausberater habe. Natürlich erwähnte ich, dass wir Mitte Juli bereits einen Werkvertrag unterschrieben haben. Dann fragte mich die nette Dame am anderen Ende an welchem Tag wir denn anreisen wollen. Danach sind wir noch ein wenig die Daten durchgegangen und das war dann eigentlich auch schon alles. Mit aller Gewalt wollte ich jetzt nicht nach dem Gutschein fragen.

Aber jetzt kommt das Beste: keine zwei Stunden später rief mich mein Fingerhausberater und und meinte, dass uns der Bemusterungsgutschein im Wert von 1.000 EUR sicher ist und Fingerhaus uns eine Übernachtung zahlt.

WOW(!!!) habe ich mich nur gedacht. Das hätte ich nicht wirklich erwartet. Er meinte auch, dass sich Fingerhaus hier selber ein „Ei gelegt“ hatte mit diesem Satz im Internet, der eben auf Neukunden abzielte – es aber nicht lange gefackelt wurde und Fingerhaus dazu steht und dies nun auch für Kunden „unserer Art“ (also mit bereits unterschriebenem Werksvertrag) durchzieht.

Das nenne ich mal Kundenfreundlichkeit. Ich traue mich wetten, dass andere Firmen nicht so reagiert hätten und sich auf Neukunden rausgeredet hätten.

Nun aber zum eigentlichen Wochenende:

Die Anreise war sehr angenehm, nicht zuviel Verkehr, da lässt es sich dann auch mal ein paar Stunden im Auto verbringen. Wir hatten beim Hinweg ja noch den kleinen Umweg über Wetzlar gemacht, da wir dort die Adresse einer sehr netten Familie von Fingerhaus erhalten haben, die uns Ihr Medley 300 als Stadtvilla live erleben lassen hat. War wirklich super sein zukünftiges Haus bereits jetzt schon mal in ähnlicher Form vor sich zu sehen und natürlich auch von Innen.

War wirklich alles so wie vorgestellt und auch diese Bauherrenfamilie war voll und ganz von Fingerhaus zufrieden. Wir wollten uns das Haus vorwiegend ansehen um eine definitive Entscheidung über den offenen Küchen-/Wohn- und Essbereich zu fällen. Und sie ist gefallen bzw. hat sich auch mit unserer zwischenzeitlich getroffenen Meinung gedeckt. Wir werden nicht offen bauen, da uns das ganze einfach zu kompakt wirkt. D.h. wir werden nach Variante A bauen, aber nicht mit einer normalen Tür, sondern mit einem größeren Durchbruch (ca. 1,35 m). Mal sehen ob wir das am Montag im Architektengespräch dann auch so einbringen können.

Nun aber zum Bauinfotag und Jubiläumsfest. Wir sind am Freitag Abend dann auch gleich noch mal schnell zum Werksgelände gefahren um schon zu sehen wie es so aussieht. Wir hatten zuvor bereits von unserem Fingerhausberater erfahren, dass am Freitag eine Mitarbeiterveranstaltung zum Jubiläum stattfindet mit u.a. geladenen Gästen wie dem hessischen Ministerpräsidenten und dem Präsidenten des Fertighausverbandes. Wie es der Zufall will haben wir unseren Berater dann auch gleich vor dem Parkplatz erspäht und „Grüß Gott“ gesagt. Nach ein wenig Smalltalk hat er gefragt ob wir nicht schon mal heute schnell ins Bemusterungszentrum raufwollen, da man sich jetzt noch in Ruhe umsehen kann, bevor es am Samstag und Sonntag dann recht zugeht. Das Angebot haben wir natürlich gerne angenommen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür.

Das Bemusterungszentrum war sowieso der Dreh- und Angelpunkt für uns an diesem Wochenende. Wir wollten einfach im Vorfeld schon mal wissen was auf uns zukommt. Daher auch mal ein paar Bilder:

Kamin Holzfarben Putzfarben Dachziegel

Fingerprintsystem Schalterrahmen Peha Kombipräsenter Kaminofen “Mayon”

Kamin “Unitherm” Glasschiebetür Innentürenklinken Badamaturen

Badewanne WC Dusche Waschbecken

Bad1 Parkett Laminat Treppe

Rolläden Innenfensterbänke

Ich war dann auch so frei und habe einen Beumusterungsmitarbeiter gefragt ob wir denn am Sonntag früh nicht evtl. eine kleine, grobe Vorbemusterung machen können, damit wir zumindest schon mal wissen worauf wir uns einlassen. Gesagt getan. Am Sonntag hat sich dann der nette Kollege ein wenig Zeit genommen und ist mit uns die groben Dinge durchgegangen und hat uns die Preise rausgesucht. Bei dem einen oder anderen hat es mich schon umgehauen, aber bestimmte Wünsche kosten eben auch. Wir werden aber sicher eine Lösung finden um uns unsere Wünsche erfüllen zu können. Darunter fallen folgende groben Dinge:

  • Haustürdrückergarnitur
  • Dachuntersichten in weiß
  • Fingerprint
  • Antennendurchgangspfanne und Dachsparrenhalter für die Satellitenanlage
  • Sommerbypass für die LWZ 303
  • 6 x Echtholztüren
  • 1 x Ganzglasschiebetür
  • 2 x Holz- Glastür
  • Treppe aus Massivholz inkl. Setzstufen
  • Duschwanne Superplan in 100×120
  • Duschtür Creation
  • „Unitherm“ Kaminofen mit Entäscherung im Keller
  • zusätzliche Steckdosen mit Glasumrandungen
  • ein paar andere Fliesen
  • 1 x Fenster im Treppenhaus
  • 1 x Fenster für den nicht ausbaufähigen Dachboden
  • Homewaysteckdosen
  • 2 x Außenwasserhahn
  • komplettes Bussystem (Licht, Rollos,…)

…was sonst noch dazukommt … da müssen wir wohl die Bemusterung abwarten. Erst dann werden wir definitiv entscheiden können was wirklich in unser Budget passt und es uns Wert ist Geld auszugeben. Nach der kleinen Vorbemusterung wissen wir jetzt aber, dass unser nicht zu klein geplantes Budget mit den obigen Dingen langsam ausgereizt ist.

Zum Schluss möchte ich nur nochmal loswerden, dass wir uns sehr über dieses Wochenende und vor allem über die Kundenfreundlichkeit von Fingerhaus gefreut haben. Wir können die echte Bemusterung kaum noch erwarten. Sollte ich nochmal ein Haus bauen, weiß ich allerdings, dass ich eine solche Vorbemusterung definitiv schon vor einem Vertragsabschluss machen würde. Nur so kann man in etwa abschätzen was alles auf einen zukommt. Ebenso war es für uns sehr hilfreich über Entscheidungen nachdenken zu können und nicht alles komprimiert an einem Tag ad hoc entscheiden zu müssen.

4 Responses to “…verspätete Rückmeldung zum Jubiläumswochenende in Frankenberg”

  1. FH Kunde sagt:

    Hallo,

    letztes Jahr waren es noch 2000€ für alle FH Kunden bzw. Neukunden. Ich habe bereits gebaut. Haben auch ein Medley300. Ein Tip von mir. Fingerhaus ist gut aber setzt Eure Forderungen durch; Die können auch anders! Ich hoffe Sie verstehen was ich meine. Wir haben noch heute Probleme mit Fingerhaus. Viel Glück!

  2. Dave sagt:

    Hi! Ja ich habe auch schon gehört, dass es früher ganze Küchen zum Haus dazugegeben hat. Heutzutage freut man sich ja schon über Kleinigkeiten in der „Servicewüste Deutschland“. Grundsätzlich bin ich immer für ein faires miteinander – jeder soll seinen Teil entsprechend abbekommen.

    Welche Probleme hast du denn heute noch? Bautechnischer Art?

  3. FH Kunde sagt:

    Grundsätzlich ist FH eine gute Firma die sich nach Außen sehr gut verkaufen kann. Produkte sind auch von hoher Qualität. Aber wehe es passiert unverhofftes und die Firma soll dafür gerade stehen wie es bei mir der Fall war und leider auch noch ist denn FH streitet ein offensichtlicher Fehler ab.
    Bei meinen Eigenleistungen (Dämmen) hat sich ein Teil der Decke gelöst…mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich war im Krhs und Krankgeschrieben. Habe noch jetzt Probleme und werde noch Operiert. Es geht über eine Überschaubare Summe!
    Schlimme Zustände die einen nicht unbedingt fröhlich stimmen. Durch die Geschichte hat FH potenzielle Kunden verloren da ich in meiner Gegend bekannt bin wie ein bunter Hund…
    Weiß nicht ob das der richtige Weg ist von FH zumal der Fehler bestimmt nicht auf meiner Seite liegt. Eigentlich eine lächerliche Geschichte von FH die, wie ich denke, nicht sein muss und FH sowas auch nicht nötig hat.

    Jetzt sind wir, meine Frau Tochter und ich, letzlich eingezogen. Freunde und Familie haben mit angepackt als ich Krankgeschrieben war und unser Einzugstermin hat doch geklappt. 3 Monate nach Hausaufbau….
    Einen bitterer Nachgeschmack hat unser Hausbau leider immer noch aber ich hoffe dass es sich bald regelt..

    Hoffe ich habe Dir keine Angst gemacht, aber auch FH schaut auf Zahlen und wenn die Kunden irgendetwas zurückfordern sind die Mitarbeiter plötzlich sehr reserviert und blocken mit aller Macht ab so dass am Ende nur der Weg über einen Rechtsanwalt geht; wie in meinem Fall.
    Schade eigentlich….

  4. Dave sagt:

    Tut mir leid was da passiert zu sein scheint. Grundsätzlich hört man eigentlich fast ausschließlich gutes – was mich und andere ja auch zur Entscheidung für FH getrieben hat. Das ist ja eher ungewöhnlich, dass man fast nur gutes liest, denn über gute Erfahrungen schreibt man doch wesentlich weniger als über schlechte.

    Angst kannst du mir damit keine machen – warum auch. Viele Blogs sprechen da auch eine andere Sprache. Nichts desto trotz kann überall mal was sein.

    Wünsche Dir alles gute.

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