endlich tut sich mal was…

Die letzten Tage war es immer ein hin- und her, daher habe ich gewartet um es heute mal ein wenig globaler zusammenfassen zu können.

Nachdem wir ja letzte Woche bereits auf eine Rückinfo vom Landratsamt gewartet haben, hatte unsere Architektin am Freitag wirklich einen Anruf von dem Techniker erhalten. Dieser teilte mit, dass es an sich grundsätzlich mal kein Problem geben würde, sofern die Nachbarn zustimmen.

Daher gab es letztendlich zwei Alternativen:

1) „Einfache“ Überschreitung der Traufhöhe um die in den Vorabzügen angegebenen 69 cm. Dies würde allerdings bedeuten, dass wir die Abstandsmaße mit dem derzeitigen Grenzabständen nicht einhalten können. Daher wäre 1. natürlich eine Zustimmung des Nachbarn erforderlich und 2. die Zustimmung der Gemeinde.

2) Durchführung des Bauvorhabens wie im Plan gezeichnet mit neuer Bezugsebene, d.h. mit Festlegung einer neuen Geländeoberfläche. Auch hier muss natürlich der Nachbar zustimmen und die Gemeinde. Grundsätzlich muss allerdings das Landratsamt eine solche Geländeoberflächenfestlegung aber im Vorfeld seperat genehmigen. Erst wenn dies durch ist, könnte man einen Bauantrag stellen

Variante 1) kam aber für die Gemeinde nicht in Frage, da 69 cm viel zu viel ist und sie somit eine Art Präzedenzfall schaffen würde. Daher kam eigentlich nur Variante 2) in Frage. Hier muss vorwiegend natürlich auch die Gemeinde zustimmen, aber eben auch der Landkreis. Dann könnte sich die Gemeinde zurücklehnen und es müsste auch kein weiteres Genehmigungsverfahren mehr eingesteuert werden, da wir die Traufhöhe nicht mehr überschreiten würden. Wir würden ja die 6 m Traufhöhe ab der neuen Bezugsebene einhalten.

Also musste schnellstmöglichst ein Gespräch mit unseren betroffenen Nachbarn her. Eigentlich betrifft es ja nur eine Familie (Vater mit Tochter), da der dritte Bauplatz in unserer Familie ist. Dieses Gespräch fand dann am vergangenen Dienstag statt. Am Mittwoch kam dann die Nachricht, dass wir mit ein paar Einschränkungen so bauen dürften:

  • Der Grenzabstand gen Norden (zur Stützmauer) muss 3,50 m betragen
  • Die Auffüllung an der Stützmauer muss mind. 20 cm unterhalb endet
  • Es werden keine Abstandsmaßüberschreitungen akzeptiert

Im Großen und Ganzen aber ein fairer Kompromiss, der uns sehr positiv gestimmt hat. Wir hatten ja sowieso schon mit 3,30 m Abstand zur Grenze geplant – die restlichen 20 cm bekommt man dann auch noch unter. Und das wir die Auffüllung nicht bis hoch zum Ende der Stützmauer machen war mir auch klar, denn dann bringt die wasscherschützende Mauer auch nichts mehr – und das wollten wir ja auch nicht. Zu guter letzt würden wir auf Grund der neuen Bezugsebene die Abstandsflächen eh nicht überschreiten.

Heute Abend kam dann der Anruf der Gemeindeverwaltung, dass wenn die Festlegung der Geländeobfläche nächste Woche in die Gemeinderatssitzung gehen soll, der Antrag spät. am Montag Mittag vorliegen muss. Ich habe daraufhin gleich nochmal mit unserer Architektin gesprochen, die es Morgen als Prio 1 gleich einplanen lässt. Wir bekommen die Abzüge vorab per Mail gesendet und parallel gehen sie per Express raus. Evtl. können wir dann auch gleich noch die Unterschriften übers Wochenende einholen und rechtzeitig am Montag abgeben.

Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass die Gemeinde unser Anliegen genauso versteht und dem Antrag zustimmt. Danach kann er dann an den Landkreis weitergeleitet werden. Findet er dann auch dort Zustimmung, können wir endlich den Bauantrag erstellen und einreichen.

Soviel zu diesem Thema!

Am Dienstag haben wir dann auch noch unsere Finanzierungsbestätigungen an FingerHaus per Mail gesendet. Zusätzlich haben wir gleich noch den Installationsplan der Küche mitgeschickt.

One Response to “endlich tut sich mal was…”

  1. Kie sagt:

    Ihr Armen. Mir geht das jetzt schon alles zu langsam und wir hatten bis jetzt keine wesentlichen Verzögerungen und wollen eh bis Februar/März warten mit der Bodenplatte. Ich denke aber, wenn ihr das Vorgeplänkel hinter euch habt, geht es dann ganz schnell…

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